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Twitter-Community ist verwirrt: Bei dieser optischen Täuschung soll man sich zum Deppen machen – aber es funktioniert!

Momentan kursiert mal wieder eine optische Täuschung auf Twitter. Das Besondere: Um die Illusion erkennen zu können, wird man dazu aufgefordert, sich zum Deppen zu machen – aber es funktioniert. Welches Tier siehst du?

Optische Täuschungen kuriseren immer mal wieder im Internet: das Kleid, bei dem man zwei verschiedene Farbkombinationen sehen konnte; gewellte Linien, die plötzlich zu Zacken werden; oder ein trichterförmiges Gebilde, das sich plötzlich zu drehen scheint. Aber eines ist jedes Mal sicher: Die Leute sind fasziniert und verwirrt zugleich.

Das Bild, das Dr. Michelle Dickinson, eine Ingenieurin in der Nanotechnologie und TEDx-Rednerin, auf Twitter postete, hat eine ähnliche Faszination auf die User – nur müssen sie sich zum Erkennen der optischen Täuschung erstmal zum Deppen machen: "Ihr könnt diese optische Täuschung sehen, wenn ihr euren Kopf schüttelt (ich meine das ernst)", schreibt sie mit einem lachenden Emoji. Auf den ersten Blick könnte man meinen: was für ein Schwachsinn! Da sind nur ein paar schwarze und weiße Striche, was soll man da sehen können?!

Diese optische Täuschung verwirrt auf Twitter

Vorab: Wir können nicht empfehlen, es in der Öffentlichkeit auszuprobieren, denn es sieht ziemlich bescheuert aus, vor dem Computer oder Smartphone heftig mit dem Kopf zu schütteln (und einem wird auch ein bisschen schwindelig). Die Mitfahrer in der U-Bahn oder die Kollegen im Büro könnten denken, man sei heute besonders schlecht drauf – aber es funktioniert! Wenn man das Bild fokussiert und dabei den Kopf schnell genug bewegt, kann man eine Katze mit großen Augen zwischen den Strichen erkennen. 

Wem Nicken besser gefällt, kann das Bild auch um 90 Grad drehen, dann funktioniert die Illusion andersherum, beziehungsweise sogar, wenn man den Bildschirm scrollt, wie ein Twitter-User beweist:

Ist es ein wissenschaftliches Experiment?

Aber wozu soll diese optische Täuschung dienen? Nur der Belustigung? Eine Twitter-Userin fragt: "Ist das ein wissenschaftliches Experiment, um zu zeigen, wie leichtgläubig wir alle sind? Wir schütteln unsere Köpfe wie Deppen!" Trotzdem muss auch sie zugeben, dass sie eine Katze mit einem Halsband sehen kann. 

Wem das Kopfschütteln zu anstrengend ist oder wer nicht "wie ein Depp" aussehen will, der kann die Katze auch aus dem richtigen Blickwinkel erkennen. Alternativ kann man auch das Smartphone bewegen, falls man es darauf ansieht, oder man macht das Bild einfach ganz klein beziehungsweise geht einfach ein bisschen weiter weg. Denn je näher die Striche beieinander sind, desto besser kann man das Bild erkennen. 

Eine Metapher für das Internet

Öffnet man das gestreifte Bild in einem Bildbearbeitungsprogramm und steigert die Farbsättigung, wird klar, dass das es gar nicht schwarz-weiß ist, sondern in Farbe. Die Farben sind nur eben sehr hell und unauffällig. 

Bis jetzt hat sich Dr. Michelle Dickinson, die diese Katze auf das Netz losgelassen hat, noch nicht zu ihrem Post geäußert. Weder ob es ein Experiment sein soll, noch wie genau die Illusion funktioniert. Aber auch ohne Erklärung kann man es auch als Metapher für das Internet – vielleicht auch für ganze Leben – umfunktionieren: Es ist nicht alles so, wie es scheint. Manchmal muss man erst mit dem Kopf schütteln oder etwas Abstand nehmen, um die wahre Bedeutung zu erkennen – auch wenn es nur eine lausige Katze ist.

Foto-Negativ: Diese verblüffende optische Täuschung zeigt, wozu unser Gehirn fähig ist
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