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THE-Ranking: Das sind die Top-Unis weltweit: Deutschlands Unis machen einen Sprung nach oben

Deutschland schnitt im weltweiten Hochschulranking gar nicht mal so schlecht ab. Die deutschen Unis holen langsam auf. Für die Top 30 reicht es aber noch nicht.

Lichthof der Ludwigs-Maximilian-Universität in München

Die Ludwigs-Maximilian-Universität in München schnitt im weltweiten Hochschulranking ziemlich gut ab

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Die ersten Plätze im Hochschulranking  von "Times Higher Education" (THE) werden wie gewohnt von den bekannten Unis aus Großbritannien und den USA besetzt. Die beste Universität bleibt weiterhin die Oxford University, dicht gefolgt von dem California Institute for Technology. Untersucht wurden Lehre, Forschung und Kontakte zur Industrie. 

Deutscher Spitzenreiter bleibt weiterhin die LMU München auf Platz 32. Danach folgen die Technische Universität München auf Platz 43 und die Uni Heidelberg, die von Platz 47 auf 44 aufsteigen konnte. 

Dritthäufigst vertretenes Land im Hochschulranking

Deutschland ist wieder mal das dritthäufigst vertretene Land in den Top 200. Einen deutlichen Sprung machte die Uni Bielefeld. Diese wanderte von Platz 250 auf 166. Insgesamt sind 48 deutsche Unis im weltweiten Hochschulranking vertreten, 23 davon unter den Top 200. THE-Sprecher Phil Baty erklärt: "Es ist ein positives Zeichen für Deutschland, dass so viele seiner Institute in den Top 200 des diesjährigen Rankings stehen, insbesondere im Bezug auf den internationalen Wettbewerb". 

Insgesamt sind im Hochschulranking 92 Länder vertreten. Neu dabei sind unter anderem Kuba, Malta, Puerto Rico und Vietnam. Viele asiatische Hochschulen holen immer weiter auf, so Baty. "Es ist seit Langem klar, dass die Schwellenländer Asiens eine immer stärkere Rolle in der globalen Elite der Hochschulbildung spielen werden", erklärt er. 

"Times Higher Education" ist ein Londoner Magazin, das über Themen im Bereich der Hochschulbildung informiert. Es ist vor allem für das jährlich durchgeführte Hochschulranking bekannt. Die Daten des Rankings werden durch Befragungen von Akademikern erhoben. Außerdem bestehen sie aus Statistiken der Universität und Zählung der Zitierungen von Artikeln aus Fachzeitschriften. 

Quelle: "Times Higher Education"

deb
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