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Kommentar

Ungleicher Beef: Lieber Boris, lass Dich doch bitte nicht noch tiefer auf Pochers Niveau herunterziehen!

Boris Becker vs. Oliver Pocher - das ist nun wirklich nicht Biggie vs. Tupac oder Kahn vs. Lehmann. Weil es kein Duell auf Augenhöhe ist. Wann macht sich die Tennis-Legende das endlich bewusst? Ein offener Brief.

Boris Becker und Oliver Pocher

Wie alles begann: Boris Becker und Oliver Pocher in der TV-Show "Alle auf den Kleinen" im Oktober 2013

Lieber Boris

ich duze Dich an dieser Stelle einfach mal, obwohl mein Respekt vor Dir eigentlich viel zu groß dafür ist. Schließlich bin ich mit Dir aufgewachsen, sozusagen - genauer gesagt habe ich als Kind Deine Karriere gebannt vor dem Fernseher verfolgt. Ich habe kaum ein Match verpasst, bin nachts für Deine Erstrundenspiele bei den Australian Open oder bei den US Open aufgestanden und habe mitgefiebert wie Millionen anderer Tennisfans auch. 

So war ich live dabei, als Du sechs Grand-Slam-Turniere gewonnen hast und Nummer eins der Weltrangliste wurdest. Ich habe mit Dir gefeiert und gelitten, Dich für Deine Nervenstärke ebenso bewundert wie für dein faires Verhalten in der Niederlage. Und so erzähle ich allen Spätgeborenen, die es wissen wollen, immer wieder gerne: Du gehörst zu den größten Vorbildern der deutschen Sportgeschichte.

Boris Becker: Jeder erlaubt sich eine Meinung

Aber auch bei vielen Fans, die damals dabei waren, scheinen Deine Leistungen auf dem Platz inzwischen ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein. Das liegt wahrscheinlich an den ganzen anderen Nachrichten über Dich: Deine Geldsorgen, Deine Eheprobleme, dieser ganze Privatkram. Jeder erlaubt sich dann eine Meinung über Dich, und das liegt dann doch wieder an Deinen oben genannten Errungenschaften und Deinem daraus resultierenden Platz im kollektiven Gedächtnis der deutschen Sportfans.

Dieser Platz führt bis heute dazu, dass sich Fremde eine Meinung über Dich erlauben - oder dass ein Schreiberling wie ich Dich in einem Kommentar einfach duzt. Das mache ich allerdings vor allem, weil ich eine eindringliche Bitte habe, die sich auch unbekannterweise am besten im freundschaftlichen Ton formulieren lässt: Lieber Boris, lass dich doch bitte nicht noch weiter auf Pochers Niveau herunterziehen!

Denn: Für so manche Schlagzeile der Sensationspresse kannst du nichts, und manchmal würde ich mir diesbezüglich schon ein bisschen mehr Respekt der Kollegen wünschen. Andererseits weißt Du aus jahrzehntelanger Erfahrung ganz genau, wie das Leben als öffentliche Person funktioniert - und brockst Dir manchmal offenbar ganz bewusst die Reaktion der Leute ein. Musst Du selbst wissen. Trotzdem ist es nicht wegzudiskutieren: Dieser komische Beef mit Oliver Pocher ist ein bedenkliches Terrain, das ganz weit unter Deiner Würde verläuft.

Die Einzelheiten kenne ich nicht und will ich auch gar nicht wissen. Langweilt mich sowieso nur. Und sollte es Dich auch. Denn es gibt doch dieses alte Sprichwort: Was interessiert es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt? Und Pocher hat eine Karriere darauf aufgebaut, sich an Eichen zu reiben: Ganz früher bei Viva hat er alberne Parodien auf Popstars zum Besten gegeben. Später hat Harald Schmidt seinen vormals unantastbaren Ruf als geschmackssichere Late-Night-Ikone nachhaltig beschädigt, als er ihn zum vermeintlich gleichberechtigten Sidekick seiner Show machte. 

Und jetzt hält Pocher sich mangels anderer Erfolge im Gespräch, indem er Dich dreist von der Seite antwittert. Das Problem daran sind aber nicht der gewohnt unlustige Spott, der in Pochers pseudo-frechen Postings mitschwingt, und die damit einhergehenden billigen Provokationen - sondern die fehlende Augenhöhe zwischen Dir und dem unkomischen Komiker.

Becker vs. Pocher: Kein Beef für die Bücher

Becker vs. Pocher, das ist nun mal kein Beef für die Geschichtsbücher. Das ist nicht Biggie vs. Tupac oder Kahn vs. Lehmann. Und erst recht ist es kein Duell, wie Du sie dir früher auf dem Tennisplatz geliefert hast: gegen Edberg, Sampras, Agassi. Nein, Becker und Pocher - das sind bei weitem nicht nur physisch zwei völlig unterschiedliche Gewichtsklassen.

Deshalb, lieber Boris, lass es doch bitte endlich sein und reagiere einfach nicht mehr auf die peinlichen Pöbeleien. Du hast es nicht nötig. Warum? Siehe oben. Und wenn Du Pocher kein Forum mehr bietest, wird es ganz bald hoffentlich auch kein anderer mehr tun - und damit wäre uns allen geholfen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(