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USA: Seit Legalisierung: Fälle bekiffter Hunde dramatisch angestiegen

In einigen Teilen der USA ist Cannabis inzwischen legal erhältlich. Während es das Leben für einige Menschen wesentlich einfacher macht, kann es für ihre vierbeinigen Mitbewohner gefährlich werden.

Immer mehr Hunde in den USA fressen versehentlich Cannabis

Seit der Legalisierung von Cannabis in Teilen der USA gibt es immer mehr Fälle von bekifften Hunden – das ist gefährlich

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Seit einiger Zeit ist Cannabis in Teilen der USA legal. Das Geschäft floriert – nicht nur der Verkauf des Weeds zum Rauchen läuft bombig, auch sogenannte Edibles, also Produkte wie Haschkekse und ähnliches, verkaufen sich wie warme Semmeln. 

Das scheint jedoch ein Problem für die haarigen Mitbewohner der Freunde des gepflegten Gras-Konsums zu sein. Wie wir wissen, essen Hunde so ziemlich alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist – und das in einem Affenzahn. Das kann normalerweise vor allem zu leicht übergewichtigen Tieren und vielleicht ein bisschen Bauchweh führen, aber erwischen sie aus Versehen mal beispielsweise einen, sagen wir mal: "besonderen" Brownie, sieht die Sache schon ganz anders aus – völlig abgesehen davon, dass Schokolade ohnehin schon giftig für Hunde ist.

Hunde haben mehr Cannabinoid-Rezeptoren

Das US-Portal "Mashable" sprach mit Tom Shell, einem Hundebesitzer, dessen australischer Schäferhund Stella einen entsprechenden Brownie in seinem Rucksack erschnüffelt, erobert, aus seiner Plastikhülle befreit und verschlungen hatte. Sie habe nicht mehr gerade gehen können, sagte er der Seite, und habe einen glasigen Blick gehabt. Da er das Gebäck von einem Kollegen geschenkt bekommen habe, habe er auch nicht gewusst, wie hoch dosiert es gewesen sei: "Ich wusste nicht, wie viel THC da drin war. Er hatte gesagt, ich könne das ganze Teil essen, aber theoretisch hätte es auch genug für zwei sein können."

Erschwerend kommt hinzu, dass Hunde laut einiger Studien ohnehin mehr Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn haben und daher schneller high sind und auch schneller eine Überdosis erleiden können.

Die Fälle sind in den letzten Jahren um 765 Prozent angestiegen

Und die Fälle vergifteter Hunde vermehren sich gewaltig: Laut dem Tiervergiftungscenter der "American Society for the Prevention of Cruelty to Animals", erhielt ihre 24-Stunden-Nothotline 2008 noch rund 208 Anrufe, die mit Marihuana-Vergiftung bei Tieren zu tun hatten. 2016 waren es bereits 979 und 208 stolze 1800 Anrufe. Das entspricht einem Anstieg von 765 Prozent in zehn Jahren.

Eine Sprecherin der ASPCA sagte gegenüber "Mashable", dass dies natürlich auch damit zu tun haben könne, dass Besitzer seit der Legalisierung nicht mehr mit juristischen Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie durch das Melden der Vergiftung zugeben, Marihuana im Haus gehabt zu haben. Aber das größte Problem sieht sie bei den Edibles, da diese einfach wie Kekse oder Kuchen riechen.

Shell brachte Stella übrigens direkt zum Tierarzt, wo man ihr ein Mittel gab, um sie dazu zu bringen, sich zu übergeben. Den Rest des Tages habe sie weitestgehend genossen: "Ich habe sie nach Hause gebracht, wo sie den Rest des Nachmittags bekifft war." Sie habe einen "recht glücklichen Eindruck" gemacht, gegessen und geschlafen. Na immerhin.

Gemeines Herrchen: Hund wird ausgesetzt – lässt sein Herrchen aber nicht so einfach davonkommen
jgs
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.