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Rassistisches Symbol?: Was der Mann im Hintergrund dieser Live-Schalte macht, kostet ihn seinen Posten

Eigentlich sollte es in der TV-Live-Schalte um den Tropensturm "Florence" gehen. Doch hinterher regt sich das Netz über einen Mitarbeiter der Küstenwache im Hintergrund auf. Er soll eine rassistisches Geste gemacht haben.

Sturm "Florence" hält den Südosten der USA mit massiven Regenfällen in Atem. Große Teile der Bundesstaaten North Carolina, South Carolina und inzwischen auch Gebiete im Süden Virginias sind überschwemmt. Es gibt nach unterschiedlichen Berichten zwischen sechs und zwölf Todesopfern. Entsprechend präsent ist der Sturm auch in den US-Medien. Der Sender MSNBC interviewte deshalb am Freitag einen Kapitän der Küstenwache, doch viel spannender war der Hintergrund der Live-Schalte. Dort outet sich offenbar ein Behördenmitarbeiter als Rassist.

Während der Kapitän vorne die Fragen beantwortet, sitzen dahinter mehrere Mitarbeiter an Computern. Es handelt sich um eine Art provisorische Einsatzzentrale für den Sturm "Florence". Am unteren linken Bildrand schaut ein junger Mann mit kurzen Haaren in die Kamera, stütz seinen Kopf dann sehr ungelenk auf den rechten Arm und formt sehr offensichtlich und gut erkennbar ein spezielles Zeichen Richtung Kamera: Er schließt Daumen und Zeigefinger zum Kreis, lässt die übrigen drei Finger nach oben stehen.

"White Power"-Zeichen im Hintergrund?

Die Szene dauert nur wenige Sekunden, hat aber sofort zu einer heftigen Reaktion auf Twitter geführt. Der Grund: Zwar ist das sogenannte OK-Zeichen auch unter Tauchern verbreitet - eben, um sich zu signalisieren, dass alles Okay ist. Doch viele Twitter-Nutzer sowie US-Medien, wie etwa NBC, meinen hier eine andere Bedeutung erkannt zu haben. So gelte die Geste als Erkennungszeichen unter Anhängern der "White Power"-Bewegung, also von Menschen, die meinen der "weiße Mann" sei anderen ethnischen Gruppen überlegen. Die drei nach oben gereckten Finger sollen dabei für ein "W" stehen, der Kreis samt Unterarm für ein "P".

Die Geschichte hinter der Geste ist skurril: US-Medienberichten zufolge war das Ganze zunächst ein Scherz im Internet. Im Forum 4Chan haben demnach 2017 Nutzer diese Bedeutung der Geste in den Umlauf gebracht, aber offenbar lediglich, um die Medien an der Nase herumzuführen. Nichtsdestotrotz habe sich das Zeichen anschließend zu einer Erkennungsgeste der "Alt Right" entwickelt, also der neuen Rechten in den USA, von denen viele offen rassistisch sind und argumentieren, Weiße seien "anderen Rassen" überlegen.

Mitarbeiter vom Posten abgezogen

Für den wenig subtilen Fingerzeig im Hintergrund bekommt der Mitarbeiter der Küstenwache nun auf jeden Fall mächtig Ärger. Sein Arbeitgeber teilte auf Twitter mit, man habe Kenntnis von dem "anstößigen Video" (engl. offensive video). Der Mann sei von seinem Posten entfernt worden.

Bei NBC wurde ein hochrangiger Mitarbeiter der Küstenwache noch deutlicher: "Was auch immer dieses Symbol bedeutet, es entspricht nicht der US-Küstenwache und ihren Werten". Man werde es "nicht tolerieren". Ein Ermittlungsverfahren sei eingeleitet worden. Über mögliche dienstrechtliche Konsequenzen wollte der Mitarbeiter nicht öffentlich sprechen. Da der Mann sofort nach Bekanntwerden des Videos von seinem Einsatz abgezogen wurde, wäre es aber keine große Überraschung, wenn er am Ende seinen Behördenjob los wäre.

Auf die rechte Tour: Undercover-Reise mit Rassisten
fin
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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