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Mysterium Damenklo: Fünf Dinge, die Männer (vermutlich) nicht über Frauentoiletten wissen

"IHR HABT MÜLLEIMER AUF DEM KLO?" fragte vor Kurzem ein völlig faszinierter Kollege bei seinem ersten Besuch auf der Frauentoilette. Überhaupt schien er ziemlich überrascht, denn die Klos für das weibliche Geschlecht bergen das eine oder andere Mysterium. Einige davon wollen wir hier aufklären. 

Frau auf der Toilette

Frauentoiletten sind für viele Männer ein kleines Mysterium 

Getty Images

Disclaimer: Wenn wir hier von Männer- und Frauentoiletten reden, dann im vollen Bewusstsein darüber, dass diese Regelung viele Menschen, die sich beispielsweise nicht klar mit einem dieser Geschlechter identifizieren, ausschließen und dass es vermutlich mal an der Zeit wäre, eine neue, zeitgemäßere Regelung zu finden. Doch bislang gibt es die leider noch nicht, weshalb hier ein Text mit einem kleinen Augenzwinkern kommt. 

Vor nicht allzu langer Zeit fand sich einer unserer männlichen Kollegen auf der Damentoilette im Verlag wieder und kam aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Was hängt denn da? Was ist denn das? Was riecht hier so? Die mysteriöse Frauentoilette schien für ihn eine völlig neue Welt zu sein – die die ein oder andere Überraschung barg. Darum haben wir uns entschieden, ein für alle mal ein paar dieser Mysterien aufzuklären– denn schlussendlich gehen wir halt alle aufs Klo. Isso.

1. Es wird erstaunlich viel geredet

Man würde ja meinen, dass die Tatsache, dass Frauen auf den Toiletten nicht etwa nur von einer kleinen Sichtwand getrennt dicht nebeneinander am Urinal stehen, dazu führt, dass die Kommunikation minimal verbleibt – aber Pustekuchen. Spätestens wenn das Toilettenpapier in einer der Kabinen alle ist, fängt das wilde Tauschgeschäft an.

A: *Klopft an die Trennwand*: "Hast du vielleicht noch Klopapier?"
B: "Ja, oben oder unten durchreichen?"
C: *Aus Richtung Waschbecken*: "Hat irgendjemand einen Tampon?"
D: "BOAH! Ist das Sprühdeo?"

Daher braucht sich auch niemand mehr wundern, wenn Frauen an angetrunkenen Abenden in der Bar alleine auf die Toilette gehen und mit sieben neuen besten Freundinnen wiederkommen.

2. Ja, wir gehen gemeinsam aufs Klo – um über euch zu reden

Apropos alleine auf die Toilette. Es hält sich ja hartnäckig das Gerücht, Frauen würden immer zu zweit zur Toilette gehen. Und so sehr wir gegen viele, viele Stereotypen ankämpfen wollen, ist der hier gar nicht so abwegig. Aber während viele Männer dazu tendieren, sich darüber lustig zu machen, sollten sie sich lieber einmal überlegen, woran das liegen könnte... Denn was kann wohl vor euch nicht besprochen werden? Richtig: ihr. Hat sie auch gesehen, wie er dich anguckt? Und findet sie auch, dass seine Geschichte vorhin irgendwie nur halb witzig war? Wie heißt es immer so schön? What happens on the toilet, stays on the toilet.

3. Määääänneeer sind Schweeeeiiineeee…

… aber dafür sieht es auf Frauentoiletten gerne mal aus wie in einem richtigen Saustall. Hat es damit zu tun, dass Zielen, wenn man in der Hocke über dem Toilettensitz schwebt, um das versiffte Teil ja nicht mit dem Po zu berühren, gar nicht mal so einfach ist? Besonders nach dem dritten Bier? Vermutlich. Oder damit, dass irgendwie keiner so richtig Lust hat, den Mülleimerdeckel anzufassen und Abfall daher mehr schlecht als recht in oder neben den meist viel zu kleinen Eimer befördert? Auch das. Auf jeden Fall sind Frauentoiletten meistens spätestens am Ende des Abends richtig ekelhaft. Und sie stinken – ordentlich widerlich.

4. Kleine Müll-Lehre

"Auf euren Toiletten gibt es MÜLLEIMER?!" Ja, ob man es glaubt, oder nicht, auf der Frauentoilette gibt es Mülleimer in der Kabine. Ist ja auch eigentlich ganz logisch, wenn man mal darüber nachdenkt. Wo sollen denn sonst die benutzen Tampons, Binden und Slipeinlagen hin. ETWA IN DIE TOILETTE? Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie vielen Klempnern gerade ein gehöriger Schauer den Rücken heruntergelaufen ist. Auf fast jeder Toilette hängt ein Schild, in dem darum gebeten wird, eben genau das zu unterlassen – um eine Verstopfung der Toilette zu verhindern. ÜBRIGENS auch ein super Grund, um das gleiche auf Männertoiletten einzuführen – denn nicht nur Frauen menstruieren.

5. Einen Haken hat die Sache…

…und zwar an der Wand. Hier konnten wir jetzt wiederum kaum glauben, dass viele Männertoiletten anscheinend keinen Haken an der Wand haben. Was macht man denn dann mit seiner Handtasche? Oder dem Mantel? Etwa auf den vollgepullerten Boden legen? Da bringt dann auch Hände waschen nichts mehr. In den meisten Frauentoiletten gibt es entweder an der Wand der Kabine oder an der Innenseite der Tür einen kleinen Haken, an dem alle mitgebrachten Kleidungsstücke und tausend Taschen aufgehängt werden können. Super sinnvoll! 

jgs
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