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Inklusive Rechtschreibfehler: Mann will seine Frau zurück – und tätowiert sich Entschuldigung auf den Bauch

Willst du das jetzt schon dümmste Tattoo des Jahres sehen? Ein Mann scheint für seine Fehler sühnen zu wollen, indem er sich eine Entschuldigung auf den Bauch tätowieren ließ. Mit Rechtschreibfehlern. Wie gesagt: Dümmstes Tattoo des Jahres.

Viele Menschen entscheiden sich zum Ende eines Jahres und zu Beginn des neuen, ein paar Dinge in ihrem Leben zu ändern und – in den meisten Fällen – damit zum Guten zu wenden. Weniger trinken, mit dem Rauchen aufhören, mehr Sport machen, mehr Zeit für die Kinder … oder, im Fall von diesem Mann, aufhören, seine Frau zu betrügen. Das mag vom Ding her ein guter Plan sein, aber wie sinnvoll sein erster Schritt zur Besserung ist, darüber lässt sich diskutieren.

Denn Jose, so der Name der Liebesratte, entschied sich, sein Besserungsgelöbnis nicht einfach irgendwo auf Papier festzuhalten, sondern es sich auf den Bauch tätowieren zu lassen. Gut leserlich von den Nippeln bis kurz über dem Bauchnabel und genau über einem Tattoo, das seinen eigenen Namen zeigt.

"Ich lasse mir dieses Tattoo freiwillig stechen"

Die schmerzhafte Entschuldigung landete im Internet, als der Tätowierer selbst ein Bild des noch geröteten Schmuckstücks auf seinem Instagram-Kanal teilte. Dort steht, schwarz auf rot auf blass:

"Ich, Jose. L. Torres, lasse mir dieses Tattoo freiwillig am 2. Januar 2019 stechen, um damit das Vertrauen meiner Frau zurückzugewinnen, nachdem ich ihr in unserer Ehe so viel Schmerz und Leid zugefügt habe. 
Ich bin ein:
-Lügner
-Fremdgänger
-Manipulator
-Schwindler
-Schlampen-/Prostituiertenliebhaber
-Unehrlich und respektlos"

Von den Rechtschreibfehlern (Ja, auch das noch!) und der schlimmen Schriftart mal abgesehen, scheint das doch eine recht radikale Art und Weise zu sein, für seine Fehler zu sühnen.

"Englisch ist nicht meine Muttersprache"

In den Kommentaren fragten User den Tätowierer, ob er keine Bedenken beim Stechen des Tattoos gehabt habe und wie es zu den Rechtschreibfehlern kam. Der antwortete: "Ich habe den Kunden mehrfach gefragt, ob er sich wirklich ganz sicher sei, dass das Tattoo eine gute Idee ist. Er sagte nur, er sei sicher, weil er einen Fehler gemacht habe und beweisen wolle, dass er sich ändern kann. Ich fragte sogar direkt bevor ich anfing nochmal. Und wegen der Fehler: Englisch ist nicht meine Muttersprache und Rechtschreibung fällt mir schwer. Deshalb bitte ich die Kunden immer nochmal, alles zu prüfen."

Gut: Dass man da von einem Mann, der sich den eigenen Namen auf den Bauch tätowieren muss, um ihn nicht zu vergessen, nicht so viel erwarten kann, steht wohl außer Frage. Eins ist jedenfalls klar: Wenn Jose seine Frau noch einmal betrügen sollte, dann zumindest nicht ohne T-Shirt.

Gelungen oder nicht?: Kunde will sich altes Tattoo überstechen lassen – bei der Enthüllung erlebt er eine Überraschung
jgs
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?