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Free Mum-Hugs: Frau verteilt Umarmungen auf Pride-Parade an Fremde – aus einem traurigen Grund

Stell dir vor, du bist queer und bekommst keinerlei Unterstützung und Anerkennung von einer der wichtigsten Personen in deinem Leben: deiner Mama. Eine Frau auf einer Pride-Parade hat eine rührende Lösung dafür.

Regenbogenfahne.

VieleMitglieder der LGBTQ+-Community haben leider bis heute mit fehlender Anerkennung zu kämpfen - besonders von ihren Familien.

Unsplash

Bei einer Pride-Parade hat eine Frau "Free Mum-Hugs", also kostenlose Mama-Umarmungen, an alle verteilt, die sie brauchen – beziehungsweise an alle, deren Mama sie nicht unterstützt. Viele Mitglieder der LGBTQ+-Community stehen oft vor der schwierigen Situation, dass ihre Eltern sie nach ihrem Coming-Out nicht mehr als die gleiche Person ansehen, wie zuvor. Was das für ein schreckliches Gefühl sein muss, kann man sich als Außenstehender kaum vorstellen. Umso schöner, dass es Menschen wie diese wundervolle Frau gibt, die ein bisschen Liebe und Zuneigung in die Welt bringen. 

Frau umarmt jungen Mann.

Diese Frau rührt gerade ganz Reddit zu Tränen.

In dem Video auf der Online-Community Reddit verteilt eine Frau Umarmungen, die offensichtlich von ganzem Herzen kommen. Und nur beim Anschauen des kurzen Clips wird klar, wie sehr die umarmten Jugendlichen die Umarmungen genießen und schätzen. In der Kommentarspalte regnet es berührende Kommentare. 

"Jedes Mal, wenn ich solche Posts sehe, muss ich weinen", schreibt User "cf30222504", "ich schicke euch allen virtuelle Umarmungen." Leider haben immer noch überall auf der Welt Eltern ein Problem mit der sexuellen Orientierung ihrer Kinder. 

Auch viele gläubige Personen äußern sich zu dem Video. "Ich bin katholisch und wisst ihr was," so zum Beispiel User "thisisfakereality", " diese Frau da ist die Verkörperung von Jesus. Punkt." 

Kleine Umarmungen – große Bedeutung

Viele Kommentare dieser Art machen deutlich, wie viel eine kleine Umarmung bedeuten kann. User "minimalistadvocate" berichtet, er habe vor zehn Jahren auf einer Pride-Parade eine Umarmung von einer Mama dort bekommen. "Das werde ich nie vergessen", schreibt er, "diese Frauen retten leben und erinnern die Leute daran, dass sie geliebt werden und wichtig sind."

Eine Userin erzählt unter dem Post, dass es eine Gruppe Namens "Mama Bears" auf Facebook gibt, die Ersatz-Mamas für queere Jugendliche organisiert. Auch die Webseite "freemomhugs.com" hat sich mit Gründerin Sara Cunningham dieses Ziel vorgenommen. Dort kann man beispielsweise Ersatz-Eltern für Hochzeiten buchen, wenn die echten Eltern nicht teilnehmen wollen.

Wir finden: Eine wunderschöne Aktion, die zeigt, wie einfache Nächstenliebe einen ganz großen Effekt haben kann.

Sehen Sie hier im Video: "Die berühmtesten Coming-Outs":

Martin, Wowereit und Co.: Die berühmtesten Coming-outs
fkl
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