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Soziales Engagement: Schülerin feiert statt großer Schulabschluss-Feier lieber Pizzaparty mit Obdachlosen

Eine schicke Sause in einem edlen Restaurant? Haufenweise Geschenke? Das alles wollte die 18-jährige Leanne Carrasco nicht. Statt dessen lud sie 200 Obdachlose zu einer großen Pizzaparty ein, um von ihrem Glück etwas abzugeben.

Leanne Carrasco und eine Freundin bei der Pizzaparty für Obdachlose

High-School-Absolventin Leanne Carrasco, rechts, und eine Freundin bei der Pizzaparty für Obdachlose

Der High-School-Abschluss ist eine große Sache. Nach Jahren des Lernens wollen die US-Schüler mit ihren Familien und Freunden groß feiern. Schicke Locations, viel gutes Essen, teure Geschenke – da lässt man sich nicht lumpen. Doch Leanne Carrasco aus Houston, Texas, wollte das nicht. Sie wollte ihren erfolgreichen Schulabschluss zwar zelebrieren – aber auf ihre Art. Deshalb lud sie viele Obdachlose zu einer Pizzaparty ein.

"Nicht viele Menschen haben die gleichen Möglichkeiten wie ich. Das ist nicht gerecht", sagte sie zu CNN. "Es gibt viele Leute, die Hilfe brauchen, also möchte ich helfen." Die 18-Jährige engagierte sich schon länger sozial und half häufig ehrenamtlich im "Star Of Hope"-Familienzentrum in ihrem Viertel aus. Dort richtete sie auch ihre etwas andere Feier für die Bedürftigen ihrer Stadt aus.

Außer Pizza gab es auch Hygieneartikel

Zusammen mit Freunden und Familie hatte Leanne schon Wochen vor ihrem Abschluss begonnen, Pflegeartikel für Hygienebeutel zu sammeln, die sie bei ihrer Pizzaparty an die Obdachlosen verteilen wollte. Mehr als 400 Stück verpackte sie. Zahnpasta und -bürsten, Deodorant und Feuchttücher sollte jeder bekommen, der sich solche Dinge sonst nicht leisten konnte. Dann kontaktierte Leanne die örtliche Obdachlosenhilfe, die ihren Klienten von der Idee der Schülerin berichtete.

Als es soweit war, warfen sich Leanne und einige ihrer Freunde und Angehörigen Küchenschürzen über, bestellten 95(!) große Pizzen und verbrachten den ganzen Tag damit, diese an Menschen zu verteilen, die seit Jahren keine Gelegenheit hatten, sich eine Pizza zu gönnen. Der Ansturm war groß, die Stimmung grandios. Scott Arthur, ein Mitarbeiter des Familienzentrums, beobachtete das fröhliche Getümmel. "Die jungen Leute hatten Respekt für diese Menschen. Sie behandelten sie auf Augenhöhe",  sagt er. "Die Obdachlosen spürten, dass es Menschen gibt, die sich wirklich für sie interessieren."

Die Absolventin feierte mit 200 Gästen

Mit insgesamt 200 Menschen feierten Leanee Carrasco und ihre Freunde diesen besonderen Tag. Zum Schluss gab es von den Gästen donnernden Applaus und Standing Ovations für die 18-Jährige, alle wollten sie umarmen und sich bei ihr bedanken. Leanne lässt sich das viele Lob aber nicht zu Kopf steigen: "Ich finde, man sollte immer wissen, wie glücklich man sich schätzen kann, dass man hat, was man braucht. Das ist nicht selbstverständlich. Gib etwas von deinem Glück ab!" Nach ihrem Abschluss möchte die 18-Jährige nun in Iowa Krankenpflege studieren.

Quelle: CNN

Obdachloser mit seinem Haustier
wt
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(