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Südafrika: Das Schwein Pigcasso malt saumäßig erfolgreiche Kunstwerke

Vor dem Schlachthof gerettet, darf ein Hausschwein in Südafrika seiner Kreativität freien Lauf lassen. Das Tier malt und verdient damit auch noch richtig viel Geld.


Mit rotem Rüssel steht Hausschwein Pigcasso neben einem frisch erstellten Gemälde

Mit rotem Rüssel steht Hausschwein Pigcasso neben einem frisch erstellten Gemälde

DPA

Im Chinesischen Kalender hat das Jahr des Schweins begonnen und ganz sicher ist es das Jahr des Hausschweins Pigcasso aus Südafrika. Statt zu Schinken oder Kotelett verwurstet, ist die Sau eine Künstlerin geworden. Als einziges malendes Schwein der Welt, wie ihre Halterin Joanne Lefson sagt. Lefson rettete das Tier nach eigenen Angaben 2016 vor dem Schlachthof und brachte es auf ihre Farm in Franschhoek in der Westkap-Provinz. Dort sollen misshandelte Nutztiere ein besseres Leben ohne Massenhaltung und Quälerei führen – und Besucher eine neue Sichtweise auf die Behandlung von Tieren erhalten.

Auf dem Gelände darf Pigcasso ihr namensgebendes Talent für zeitgenössische Malerei ausleben. Dabei trägt sie die Farbe mit einem Pinsel im Maul oder auch mit ihrer rosa Schnauze auf Leinwand auf. Und ist dabei sie schon so etwas wie ein Star geworden. Auf Pigcassos Instagram-Seite kann man das Leben des künstlerisch begabten Schweins verfolgen und durch Kurzvideos einen Einblick in die Anfertigung der Gemälde erhalten. Besucher dürfen ihre Werke in der pinkfarbenen Oink-Galerie bewundern oder auch erstehen. Natürlich hat die vierbeinige Malerin auch eine eigene Website.

Pigcasso hat schon berühmte Fans

Die Gemälde würden laut Lefson zu Preisen von bis zu 30.000 Südafrikanischen Rand (rund 2000 Euro) verkauft. Das Geld komme der Farm und ihrem Anliegen, mehr Mitgefühl für Nutztiere aufzubringen, zugute. Das Schwein zählt schon bekannte Menschen zu seinen Fans, Lefson zufolge besitzt etwa die renommierte Menschenaffen-Forscherin Jane Goodall ein Werk. Pigcasso habe das Bild "Chimp Eden" nach der Anfertigung Goodalls Organisation kostenfrei überlassen – als Geste der Wertschätzung für ihre Verdienste in der Tierwelt.

Zum Chinesischen Neujahrstag am 5. Februar outete sich auch der Schweizer Uhrenhersteller Swatch als Fan und brachte eine von Pigcasso entworfene, farbenfrohe Uhr heraus. Es sei bloß eine von einem Schwein bemalte Uhr, scherzte das Unternehmen auf seiner Website. "No pig deal."

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IT’S FINALLY HERE! Tick tock, tick tock...

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Video: Neujahr im Zeichen des Haus-Schweins
lber / dpa
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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