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Antwort auf Coca-Cola-Plakat: "Sag ja zur AfD!": Nun auch Fake-Werbung von Pepsi aufgetaucht – und es droht Ärger 

AfD-Gegner und AfD-Anhänger liefern sich gerade einen Wettkampf mit Fake-Plakaten. Nach dem gefälschten Coca-Cola-Plakat ist nun eine Fake-Werbung von Pepsi aufgetaucht. Das Unternehmern war allerdings nicht begeistert.

Screenshot des gefälschten Pepsi-Plakats

AfD-Anhänger haben sich bei Photoshop ausgetobt und ein gefälschtes Pepsi-Plakat auf Twitter veröffentlicht

Vor wenigen Tagen wurde in Berlin ein unechtes Coca-Cola-Werbeplakat aufgestellt. Auf dem Plakat in Weihnachtslook stand der Spruch "Für eine besinnliche Weihnachtszeit: Sag' Nein zur AfD!" Aufgestellt wurde die Fake-Werbung vor der Berliner Parteizentrale der AfD. Schnell verbreitete sich die Fake-Werbung im Netz – auch, weil Patrick Kammerer, Deutschland-Kommunikationschef des Getränkeherstellers, sich auf Twitter zumindest indirekt mit der Aktion solidarisierte.So antwortete er auf das gefälschte Plakat "Nicht jedes Fake muss falsch sein." Das wiederum brachte Anhänger der AfD zum Schäumen. Sie wetterten in den sozialen Medien heftig gegen Coca Cola. Einige riefen zum Boykott des Brauseherstellers auf. Die ganze Geschichte um das gefälschte Coca-Cola-Plakat könnt ihr hier lesen.

AfD Berlin teilt die gefälschte Pepsi-Werbung auf Twitter

Nun haben Rechte zurückgeschlagen und ein eigenes Fake-Plakat erstellt – allerdings stand das Plakat nicht wirklich in Berlin, sondern ist eine Montage, die vermutlich in Photoshop gebaut wurde. Statt auf rotem Cola-Rot prangert bei dem Antwort-Plakat auf Pepsi-Blau der Slogan "Für eine besinnliche Zeit: Sag ja zur AfD!". Unter dem Sprucht ist das Pepsi-Logo und links im Bild ein Weihnachtsmann, der einen blauen Sack mit AfD-Logo in der Hand hält, zu sehen. Auf Twitter wurde das Foto über den Kanal "erwacht2014" verbreitet. Die Berliner AfD, die offensichtlich Ziel des gefälschten Coca-Cola-Plakats war, ließ es sich nicht nehmen und retweetete die gefälschte Pepsi-Werbung. In Anspielung an die Reaktion des Kommunikationschefs von Coca Cola schrieben die AfD Berlin noch zu dem Foto: "Nicht jedes Fake muss falsch sein."

Auch andere AfD-Seiten verbreiteten die Fake-Werbung im Netz.

Pepsi prüft rechtliche Schritte wegen "Verletzung der Markenrechte"

Die Fakewerbung verbreitete sich rasant im Netz und rief auch die Kommunikationsabteilung von Pepsi Deutschland auf den Plan. Doch anders als die Coca-Cola-Kollegen war die alles andere als begeistert. Auf der offiziellen Facebookseite des US-Brauseherstellers schrieb nämlich ein User, dass er sich jetzt überlege, ob er künftig noch Pepsi konsumiere. Die Reaktion des Getränkeherstellers folgte prompt – und hatte es in sich.

Deutlich distanzierte sich Pepsi von der Fake-Werbung und "parteipolitischen Vereinnahmung" ihrer Marke. Außerdem prüfe man "rechtliche Schritte gegen die Urheber wegen Verletzung der Markenrechte". Für den Ersteller des Plakats könnte die Photoshop-Aktion also noch ein übles Nachspiel haben.

#CocaColaNeinDanke: "Sehr erbärmlich" – AfD ruft zum Boykott gegen Coca Cola auf
hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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