HOME

Prozess am 29. Oktober: Mitschuld am Klimawandel: Jugendliche ziehen gegen die US-Regierung vor Gericht

Am 29. Oktober startet der selbsternannte "Prozess des Jahrhunderts": Kelsey Juliana gegen die Vereinigten Staaten. Zusammen mit 20 anderen jungen Amerikanern verklagt die 22-Jährige die US-Regierung wegen des Klimawandels.

Klimawandel-Prozess: "Juliana vs. USA"

21 junge Amerikaner haben die Bewegung "Youth v. Gov" gegründet – und verklagen die US-Regierung wegen des Klimawandels

In Zeiten, in denen Donald Trump, der mächtigste Mann der Welt, erst jetzt eingesteht, dass es den Klimawandel tatsächlich gibt, ist es nicht immer leicht, ein junger Mensch zu sein. Ein 72-Jähriger hat ja auch gut reden. So lange wird er wohl nicht mehr auf diesem sterbenden Planeten verbringen. In den USA kämpfen seit drei Jahren junge Amerikaner für eine neue Klimapolitik – und gegen die Regierung.

21 junge Kläger gegen die Vereinigten Staaten

Die 22-Jährige Kelsey Juliana hat den Stein dafür ins Rollen gebracht. Seit sie zehn Jahre alt ist, setzt sie sich für den Klima-Aktivismus ein und verklagte bereits als 15-Jährige mit Unterstützung der Non-Profit-Organisation "Our Children's Trust" Klage den Oregon State Governor. Sie forderte schon damals einen Klimaplan zur Reduktion der Emissionen und zum Schutz der Atmosphäre. 2015 reichte sie dann zusammen mit 20 anderen jungen Menschen eine Verfassungsklage wegen des Klimawandels gegen die Regierung der Vereinigten Staaten, damals noch unter Präsident Barack Obama, ein – und hatte nun Erfolg. 

Eine Richterin hat die Klage zugelassen. Am 29. Oktober wird der Fall "Juliana vs. USA" am Eugene Federal District Courthouse in Oregon angehört. Unterstützung bekommen die 21 jungen Kläger weiterhin von "Our Children's Trust". Die Organisation hat nennt es den "Prozess des Jahrhunderts". Angesichts der von Wissenschaftlern und Experten prophezeiten, drohenden Klimakatastrophe ein passender Titel. Die 21 Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben die Bewegung "Youth v. Gov" (deutsch: "Jugend gegen Regierung") gegründet.

Seit 50 Jahren wisse die Regierung von der Gefahr des Klimawandels

"Unsere Regierung hat von den Gefahren des Klimawandels seit mehr als 50 Jahren gewusst", schreibt sie auf ihrer Website. "Trotz dieses Wissens haben die Vereinigten Staaten weiterhin ein rücksichtsloses und gefährliches Wachstum von fossilen Brennstoffen verfolgt, die der Gesundheit unserer Gemeinden schadet und unsere Zukunft bedroht."

Die Zulassung der Klage ist nicht nur ein kleiner Sieg für die Bewegung, sondern auch ein wichtiges Zeichen für den Klimaschutz. "Wenn die Klimawissenschaft in den Gerichtssaal tritt, wird der Richter feststellen, dass die Regierung die Verfassung verletzt", sagte Phil Gregory, der Anwalt der Kläger, laut "NBC News". Die Bezirksrichterin Ann Aiken stellte allerdings eine Bedingung: Donald Trump selbst darf nicht verklagt werden, denn die Rechtslage bei einer Klage gegen einen amtierenden Präsidenten sei nicht klar. 

Treibhauseffekt & Co: Wieso wird es immer wärmer auf der Erde? Der Klimawandel in nur drei Minuten erklärt
def
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.