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Spott und Häme im Netz: Zitat aus der Biografie von Sebastian Kurz oder aus einem Groschenroman? Mach den Test!

Eine neue Biografie von Sebastian Kurz sorgt für viel Häme. Die Publikation über Österreichs Ex-Bundeskanzler mutet angeblich eher wie ein Groschenroman an. Tatsächlich sind einzelne Passagen kaum zu unterscheiden – oder?

Von Annina Metz

Eine neue Biografie über Sebastian Kurz sorgt für jede Menge Spott.

Eine neue Biografie über Sebastian Kurz sorgt für jede Menge Spott.

DPA

Seit dem 11. September ist sie im Handel, doch bereits vorher wurde eine Biografie von Österreichs ehemaligem (und vielleicht baldigem) Bundeskanzler Sebastian Kurz im Netz heiß diskutiert. Und das nicht, weil sie Erstaunliches über den 33-Jährigen zutage fördert. Es ist vielmehr der Schreibstil der Autorin, der für Spott und Hohn sorgt. Denn Judith Grohmann geizt nicht mit pathetischen Formulierungen über Kurz Leben und Wirken.

Die Biografie von Sebastian Kurz fällt bei Twitter-Nutzern durch

Der Prolog beginnt etwa so: "Sonnenstrahlen bedeckten mein Gesicht, während ich hastig über das steinerne Pflaster auf dem Wiener Minoritenplatz huschte. In der Mitte dieses Platzes steht eine gotische Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Wir schreiben den 30. November 2016. Die Vorweihnachtszeit hatte begonnen. Draußen waren es sechs Grad. Ich hatte meinen Wintermantel angezogen und fror trotzdem ein wenig."

Die Beschreibung des Aussehens des ehemaligen Bundeskanzlers fällt nicht weniger malerisch aus. "Zunächst erblickte ich nur eine Silhouette. 'Ist er es wirklich?', dachte ich mir", erinnert sich Grohmann an ihre erste Begegnung mit Kurz. Seine Haare seien dabei streng nach hinten gekämmt gewesen, die kleine, spitze Nase habe ihr aus seinem Gesicht entgegen gelacht. 

Formulierungen, die Twitter-Nutzer zu Vergleichen mit Groschenromanen inspirierten. Aktuell trendet der Hashtag #50shadesofkurz, der an die amerikanische Liebesfilm-Reihe "50 Shades of Gray" angelehnt ist. Die kreativsten Reaktionen zur Kurz-Biografie finden Sie im Video.

Sebastian Kurz: Warum die Biografie von Österreichs Ex-Kanzler als Sex-Roman verspottet wird

Tatsächlich scheint der Vergleich mit den Groschenromanen nicht allzu weit hergeholt. Hier kannst du dich selbst überzeugen, wie schwierig die Kurz-Biografie von kitschigen Liebesgeschichten zu unterscheiden ist. Sebastian Kurz äußerte sich übrigens mittlerweile zu der neuen Biografie. Im Gespräch mit Journalisten von "Profil" kommentierte er knapp: "Ich habe schon Schlimmeres über mich gelesen."

Zitat 1: 

"Er sah aus dem Fenster und blickte gedankenversunken in die Ferne. Ob er uns wahrgenommen hatte, war fraglich. Das helle Sonnenlicht leuchtete in den Raum hinein. Doch das störte ihn nicht. Die Herbstsonne blendete sein Gesicht. Er war vertieft und in Gedanken versunken."

Zitat 2: 

"Der Coup war lange und absolut perfekt geplant. Er sollte an einem Freitag stattfinden, wann sonst? Freitags machten doch Behördenleute früher als sonst Feierabend. Sie waren – hoffentlich – milde gestimmt, denn sie träumten von langen Spaziergängen und gutem Essen, von einer Familie, die freundlich gestimmt war und ... landeten dann doch frustriert vor dem Fernseher."

Zitat 3: 

"Dann stiegen wir gemeinsam über die geschwungenen barocken kalksandsteinernen Treppen in den ersten Stock hinauf. Entlang der Mauern befand sich schöne Stuckatur aus einem anderen Jahrhundert. Oben angekommen, mussten wir zunächst zwei Sicherheitstüren durchqueren, bevor wir in einem schmalen, endlos langen und mehrere Meter hohen, weißen Korridor standen. Dieser Korridor war voller Türen. An einer dieser Türen lehnte ein Mann im dunkelgrauen Anzug, der nachdenklich mit seinem Zeigefinger über seine Lippe strich."

Zitat 4: 

"An einem Wochenende knapp vor Weihnachten war die 16-jährige Elisabeth bei einer Freundin in Stockerau zu Besuch. Gemeinsam gingen die beiden Mädchen zu einer Tanzveranstaltung. Dabei lernte Elisabeth den 23-jährigen Josef kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Doch Elisabeth hatte noch ihre Internatszeit in der Berufsfachschule in Hollabrunn, die insgesamt vier Jahre dauerte, zu absolvieren. Fortan besuchte sie jedoch Josef in seiner Wohnung in Wien, die ziemlich zentral gelegen war."

Zitat 5: 

"Annette kochte und backte mit Leidenschaft. Einst hatte sie gehofft, aus dieser Liebe einen Beruf zu machen. Nach der Ausbildung als Köchin hatte sie sich zur Küchenmeisterin fortbilden wollen, um eines Tages ihr eigenes kleines Café zu eröffnen. Das war ihr Traum gewesen: Ein Ort, an dem Menschen zusammentrafen um bei liebevoll zubereiteten Kleinigkeiten ins Gespräch zu kommen. Als sie mit Betram jedoch ihrer großen Liebe begegnet war, hatte sie diese Träume zurückgestellt."

Zitat 6:

"Doch der Mann, der an die Türe gelehnt stand, schüttelte nur sanft seinen Kopf, weiter in die Leere blickend. Noch einmal atmete er tief durch, dann sah er uns in die Augen und nickte uns zu, bevor er sich umdrehte und wortlos aus dem Raum verschwand. Diese Szene hatte nur wenige Minuten gedauert."

Autorin Judith Grohmann schönte ihren Lebenslauf

Autorin Grohmann ist übrigens eigentlich Journalistin und anscheinend nicht nur kreativ, wenn sie Bücher über Ex-Kanzler schreibt. Auf ihrer Homepage bezeichnet sie sich als die "jüngste Investigativ-Journalistin und leitende Redakteurin der europäischen Mediengeschichte". Mit gerade einmal 17 Jahren sei sie als als investigative Journalistin beim österreichischen Magazin "Profil" angestellt und nach nur zwei Monaten zur leitenden Redakteurin befördert worden. Doch offenbar ist das deutlich übertrieben. "Profil" hat die Anstellung Grohmanns unlängst dementiert. Auf der Website des Magazins findet sich eine Klarstellung: Judith Grohmann habe zwar 1985 vorübergehend für "Profil" gearbeitet, "mit Sicherheit aber nicht als Redakteurin, geschweige denn als Chefin vom Dienst." 

Für die österreichische Tageszeitung "Die Presse" will Grohmann ebenfalls in leitender Funktion gearbeitet haben, genauer als Chefredakteurin des Wirtschaftsressort. Auch hier ein Dementi. Via Twitter stellt "Die Presse"-Herausgeber Rainer Nowak klar: "Das entspricht nicht der Wahrheit. Die Autorin war nie Ressortleiterin unseres Wirtschaftsressorts. Sie schrieb für das wesentlich kleinere Ressort 'Karriere'."

Quellen: Twitter; "Sebastian Kurz - Die offizielle Biografie", Judith Grohmann, FBV; "Die Muse von Wien", Caroline Bernard, atb; "Silvia Schicksal", Lotta Carlsen, Bastei; "Familie mit Herz", Bastei; judithgrohmann.org; Profil

CO2-Paket2019
Habe mir gerade mal die heutige Koalitionsregelung durchgelesen. GAS soll angeblich bepreist werden, wie Flüssig- & Feststoff-Energien. Frage A: ERD-GAS soll laut früheren Aussagen KEIN bzw. KAUM "Abgase" erzeugen. Erdgas-Auto-Anlagen-Werbe-Slogan: "unser Abgas ist reines Wasser" Frage B: Wir haben Fernwärme (angeblich zu 100% aus RUSSEN-ERD-GAS) ZUDEM sind "unsere" Genossenschafts-Wohnbauten (angeblicher "Neubau" in 1989/90/91 (Erstbezug-Timeline 1991 bis 1992) und voll nach WEST-Standard gedämmt und entsprechend baurechtlich von Westbehörden abgenommen worden. Die Balkondämmungs-VOB-Baugewähr lief bspw. in "unserem" Block in 2006 ab. Die Anzahl der Blocks "unserer" Wohn-Genossenschaft beträgt rund 10 Blocks, die "zusammen in den NK abgerechnet werden" (und auf die m2 der Einzelnen Wohnungen "anteilmäßig umgelegt" werden). FAKTUM: Die jährlichen Heizkosten-VERBRÄUCHE liegen "bei uns" rund 50% niedriger als bei der Landeseigenen-Wohngesellschaft., auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Diese haben zur Außen-Sanierung nur "dick Farbe" auf die "dünn verputzten" Kieselstein-Fertigplattenbauten (aus gleicher Bauzeit) aufgetragen. Die Heizkostenstatistik stammt von den Grundsicherungsämtern, die die Miet- & NK von "Bedürftigen" ersatzweise übernehmen. Die Landes-Wohnbaugesellschaften gelten als Treiber der Miet- & NK. Hiermit wurde der Mietspiegel (laut Zahlen der BBU) "preistreibend beeinflusst". FRAGE C: Diese "neue Preistreiberei" NUN, mit der CO2-Bepreisung ab 2019 sowie die "Sanierung der früheren Minmal-Sanierung" wird auch "unseren Mietspiegel" drastisch weiter manipulieren, obwohl es 1. bei "uns" gar keinen "frischen" Handlungsbedarf gibt ! (vollsaniert, GAS-Fernwärme) 2. wir auch den Anbieter NICHT wechseln können, weil der wir Ferngas-Heizung-bestimmt sind, durch Baurecht. 3. weil die Landes-Wohnbausgesellschaft, das, was im eigentlichen Sinn KEINE Sanierung darstellt, als solche definiert (und auf den deren Mietpreis umlegt) ... (Unsinnsbeispiel): so schaffen die gerade die Müllschächte ab und kassieren dafür einen "WohnWerte-Aufschlag" bei den NK, der den Mietspiegel fürden gesamten Nahbereich anhebt. ... (Sanierungs-spielchen): ein Bekannter von mir musste, weil lediglich seine Block-Außenwände "bunt saniert" wurden, 400 Euro (Erstbezug nach Sanierung) für die selbe Wohnung monatlich mehr bezahlen. Er widersprach der Mieterhöhung und es ging vor Gericht. Das Gericht folgt der Landes-Wohnbaugesellschaft und deren Argument, der Bekannte würde schließlich "massiv Enegie einsparen" !!! .... das traf natürlich bis heute (5 Jahre später) niemals zu. Neben den Mietzusatzkosten (KM) sowie den Heizkostensteigerungen (NK) - bei gleichem, extrem hohen Verbrauch - wurde er doppelt bestraft. ... und der Mietspiegel sagt, der "graue" Ghetto-Bezirk sei nun ein "buter und gut sanierter" Luxus-Wohnbestandsbereich ! FRAGE D: demnach macht es auf KEINEN Sinn mehr, ERD-GAS-Taxen & -Busse einzusetzen, nur Wasserstoff- oder E-KFZ ????? SCHLUSSFRAGE: was passiert, wenn diese hohen NEUKOSTEN für die Verbraucher, durch die CO2-Bepreisung wieder einmal ein TEURER NULLEFFEKT -- ohne unabhängige Kontrolle und ohne Strafbewehrung wird ?? Ein 50 Milliarden-Märchen ... das bereits in Stufe 1 (bis 2022) scheitert ?? Vermutlich werden wieder die PRIVATEN Wohnanbieter und PRIVAT-Organisierten Wohn-Genossenschaften die LOOSER sein. Sowie die Verbraucher als Ganzes.
Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.