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"Bohemian Rhapsody" und "Green Book" gewinnen Golden Globes als beste Filme

Der Film "Bohemian Rhapsody" über die britische Band Queen hat bei den Golden Globes zwei der wichtigsten Preise abgeräumt.

Golden-Globe-Gewinner Rami Malek (m.)

Golden-Globe-Gewinner Rami Malek (m.)

Der Film "Bohemian Rhapsody" über die britische Band Queen hat bei den Golden Globes zwei der wichtigsten Preise abgeräumt. Das Werk wurde am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles als bestes Filmdrama ausgezeichnet, zudem gewann Rami Malek für seine Rolle als Queen-Sänger Freddie Mercury den Preis als bester Hauptdarsteller in einem Filmdrama. "Bohemian Rhapsody" setzte sich unter anderem gegen den Musikfilm "A Star Is Born" mit Bradley Cooper und Lady Gaga in den Hauptrollen durch.

Glenn Close ("The Wife") wurde als beste Hauptdarstellerin in einem Filmdrama ausgezeichnet und stach damit unter anderen Lady Gaga und Nicole Kidman ("Destroyer") aus. Schauspielerin Olivia Colman ("The Favourite") sicherte sich den Golden Globe in der Kategorie Komödie/Musical.

Der Golden Globe für die beste Filmkomödie ging an "Green Book – Eine besondere Freundschaft". Die filmische Biografie erzählt die Geschichte des schwarzen Jazz-Pianisten Donald Shirley, der sich in den 60ern von einem weißen Türsteher zu einer Tournee in die Südstaaten chauffieren ließ.

Auch die Hollywood-Stars Christian Bale und Michael Douglas sicherten sich je einen der begehrten US-Filmpreise. Bale gewann in der Kategorie Komödie/Musical für seine Hauptrolle in dem Film "Vice - Der zweite Mann", in dem er den früheren US-Vizepräsidenten Dick Cheney verkörpert. Douglas wurde für seinen Auftritt in der Netflix-Serie "The Kominsky Method" geehrt.

Ein weiterer Gewinner des Abends war der mexikanische Filmemacher Alfonso Cuarón, der als bester Regisseur ausgezeichnet wurde. Für sein vom Streamingdienst Netflix produziertes Werk "Roma" erhielt er zudem den Preis für den besten fremdsprachigen Film.

Die beiden deutschen Nominierten gingen bei den Golden Globes hingegen leer aus. Der Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck war mit seinem Film "Werk ohne Autor" als bester fremdsprachiger Film nominiert. Brühl stand für seine Hauptrolle als Seelenarzt im späten 19. Jahrhundert in der US-Fernsehserie "The Alienist - Die Einkreisung" auf der Liste der Nominierten.

Die vom Verband der Auslandspresse in Hollywood vergebenen Auszeichnungen gelten allgemein als wichtiger Hinweis darauf, welche Filme bei den später verliehenen Oscars gute Chancen haben.

AFP