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"Juhu": Thailand feiert Rettung der Fußball-Mannschaft aus überfluteter Höhle

Mehr als zwei Wochen lang hat ganz Thailand um die in einer Höhle eingeschlossene Jungen-Fußballmannschaft gebangt, nach ihrer spektakulären Rettung wird nun gefeiert. "Juhu!

Hunderte thailändische Schulkinder vor Krankenhaus

Hunderte thailändische Schulkinder vor Krankenhaus

Mehr als zwei Wochen lang hat ganz Thailand um die in einer Höhle eingeschlossene Jungen-Fußballmannschaft gebangt, nach ihrer spektakulären Rettung wird nun gefeiert. "Juhu! Mission beendet", schrieb die thailändische Zeitung "The Nation" am Mittwoch auf ihrer Titelseite. Unter dem triumphierenden Stichwort "Hooyah" (etwa: Juhu) freuten sich zahlreiche Menschen auch im Internet mit den zwölf Jungen und ihrem Trainer, von denen am Dienstag die letzten nach 18 Tagen in der dunklen Höhle befreit wurden.

Hunderte thailändische Schulkinder versammelten sich vor dem Krankenhaus, in das die Geretteten gebracht wurden. Gemeinsam mit ihrem Lehrer bedankten sich die Kinder lauthals bei "allen, die zu dem erfolgreichen Einsatz beigetragen haben".

Wie Thongchai Lertwilairattanapong vom thailändischen Gesundheitsministerium sagte, konnten einige aus der Höhle geretteten Kinder bereits ihre Eltern wiedersehen. Einer der 13 Geretteten leide an einer leichten Lungenentzündung, insgesamt seien die Kinder und ihr Trainer aber in guter körperlicher und geistiger Verfassung.

"Das kann daran liegen, dass sie als Team dort waren und einander geholfen haben", sagte Thongchai und lobte insbesondere den 25-jährigen Fußballtrainer dafür, dass er den Kindern die ganze Zeit über Hoffnung und Mut gegeben habe.

"Ich bin so glücklich und erleichtert", sagte auch der Großvater des Trainers Ekkapol Chantawong. Seinem Enkel liege sehr viel an den Kindern, sagte Khamluh Guntawong. Der Coach hatte sich am 23. Juni nach dem Fußballtraining mit seiner Mannschaft in die Höhle gewagt, erst nach neun Tagen wurde die Mannschaft gefunden und mit Lebensmitteln versorgt. Nach einer dreitägigen dramatischen Rettungsaktion wurden am Dienstag die letzten der Eingeschlossenen befreit.

Das Drama fesselte Menschen weltweit. Die Jungen erhielten Unterstützung von Berühmtheiten wie US-Präsident Donald Trump, Fußballstar Lionel Messi und Hich-Tech-Pionier Elon Musk.

AFP
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