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AfD-Kandidatin im ersten Wahlgang als Bundestagsvizepräsidentin durchgefallen

Die hessische AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel ist bei der Wahl für das Amt der Bundestagsvizepräsidentin am Donnerstag im ersten Wahlgang durchgefallen.

AfD-Abgeordnete Harder-Kühnel

AfD-Abgeordnete Harder-Kühnel

Die hessische AfD-Abgeordnete Mariana Harder-Kühnel ist bei der Wahl für das Amt der Bundestagsvizepräsidentin am Donnerstag im ersten Wahlgang durchgefallen. Sie erhielt mit 223 Ja-Stimmen und 387 Nein-Stimmen nicht die erforderliche Mehrheit. Es gab außerdem 44 Enthaltungen. Für eine Wahl im ersten Durchgang hätte Harder-Kühnel eine Mehrheit von 355 Zustimmungen gebraucht.

Die 44-jährige Rechtsanwältin war Anfang des Monats von ihrer Fraktion zur Kandidatin bestimmt worden, nachdem der AfD-Abgeordnete Albrecht Glaser vor rund einem Jahr bei der Wahl zum Vizepräsidenten dreimal durchgefallen war. Nach der Niederlage vom Donnerstag zog sich die AfD-Fraktion zu Beratungen zurück, die Sitzung des Bundestags wurde vorübergehend unterbrochen.

AFP
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