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Airbus macht 2019 knapp 1,4 Milliarden Euro Verlust

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von 1,36 Milliarden Euro abgeschlossen.

Das Airbus-Werk in Toulouse im Südwesten Frankreichs

Das Airbus-Werk in Toulouse im Südwesten Frankreichs

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von 1,36 Milliarden Euro abgeschlossen. Negativ auf die Bilanz wirken sich die 3,6 Milliarden Euro aus, die der Konzern für Strafzahlungen wegen Korruptionsvorwürfen zurückgestellt hat, sowie verschlechterte Exporterwartungen für das Transportflugzeug A400M im Umfang von 1,2 Milliarden Euro. Ohne diese Sondereffekte lag der Gewinn vor Steuern und Zinsen bei 6,9 Milliarden Euro, wie Airbus am Donnerstag betonte.

Die Justiz in Großbritannien und Frankreich ermittelte gegen Airbus wegen des Verdachts der Bestechung ausländischer Beamter sowie Geldwäsche. In den USA gab es zusätzlich Ermittlungen wegen möglicher Verstöße bei Waffenexporten mit US-Bestandteilen. Airbus schloss mit den Behörden der drei Länder kürzlich "Grundsatzabkommen", damit die Ermittlungen eingestellt werden, und stellte für "mögliche Strafzahlungen" 3,6 Milliarden Euro zurück.

Für das laufende Jahr zeigte sich Airbus-Chef Guillaume Faury optimistisch. Der Konzern werde rund 880 Maschinen ausliefern, mehr als die 863 im vergangenen Jahr. Die Bestellungen seien von 747 im Jahr 2018 auf 768 im Jahr 2019 gestiegen.

AFP
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