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Akropolis nach zweimonatiger Corona-Pause feierlich wiedereröffnet

Nach knapp zweimonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie sind in Griechenland die berühmte Akropolis in Athen sowie alle anderen archäologischen Stätten unter freiem Himmel wieder für Besucher

Blick auf den Parthenon-Tempel auf der Akropolis

Blick auf den Parthenon-Tempel auf der Akropolis

Nach knapp zweimonatiger Schließung wegen der Corona-Pandemie sind in Griechenland die berühmte Akropolis in Athen sowie alle anderen archäologischen Stätten unter freiem Himmel wieder für Besucher geöffnet worden. Die griechische Präsidentin Katerina Sakellaropoulou leitete am Montagmorgen die feierliche Wiedereröffnung der Akropolis. Auf dem Hügel oberhalb der griechischen Hauptstadt befindet sich der antike Parthenon-Tempel.

Außer der Staatschefin nahmen nur Kulturministerin Lina Mendoni, Mitarbeiter der Anlage sowie Journalisten an der Zeremonie teil, wie eine Reporterin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Anweisenden trugen einen Mund-Nase-Schutz.

"Wir haben noch nie so wenige Menschen auf der Akropolis gesehen", sagte eine russische Besucherin, die seit fünf Jahren in Athen lebt. Die Akropolis zählt zu den Wahrzeichen und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Vergangenes Jahr besuchten 2,9 Millionen Menschen die antike Stätte.

In Griechenland waren am 23. März strikte landesweite Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Die Corona-Pandemie verlief in dem EU-Land bislang relativ glimpflich. Landesweit wurden gut 2800 Infektionen und 163 Todesfälle registriert.

Griechenland kehrt nun schrittweise zur Normalität zurück. Am 25. Mai sollen die Restaurants im Land ihren Betrieb wieder aufnehmen. Auch wegen des ausgefallenen Tourismus rechnet die griechische Regierung für dieses Jahr mit einem Schrumpfen der Wirtschaft um fast fünf Prozent.

Umso mehr wirbt Griechenland jetzt um die Rückkehr ausländischer Touristen etwa aus Deutschland. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will am Montagmittag mit seinen Amtskollegen aus Griechenland und anderen beliebten Reiseländern wie Spanien, Italien, Österreich und Kroatien in einer Videokonferenz über Möglichkeiten eines Sommerurlaubs beraten.

AFP

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