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Altmaier betont Bedeutung des Dialogs in Zeiten schwachen Wirtschaftswachstums

Zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Bedeutung des Dialogs in schwierigen Zeiten betont.

Altmaier in seinem Büro

Altmaier in seinem Büro

Zum Beginn des Weltwirtschaftsforums in Davos hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Bedeutung des Dialogs in schwierigen Zeiten betont. Globale Herausforderungen "bedürfen eines Austauschs und Suchens nach Lösungen auf internationaler Ebene", sagte Altmaier am Dienstag. Er bezog sich damit sowohl auf die anhaltenden internationalen Handelskonflikte als auch auf den digitalen Wandel der Wirtschaft.

Der Bundeswirtschaftsminister nimmt am Mittwoch und Donnerstag an dem Treffen von Staats- und Regierungschefs und Konzernlenkern in dem Schweizer Wintersportort teil. Geplant sind unter anderem Gespräche mit EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici und seinem französischen Kollegen Bruno Le Maire. Auf seiner Agenda stünden in Davos offene Märkte, die Modernisierung der Welthandelsorganisation (WTO) und das Thema Künstliche Intelligenz als eine der "großen künftigen Schlüsseltechnologien", erklärte Altmaier.

Zuletzt habe sich auch das deutsche Wirtschaftswachstum vor dem Hintergrund der genannten Herausforderungen verlangsamt, warnte Altmaier. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte am Montag seine aktuellen Prognosen präsentiert: Den globalen Ausblick für 2019 senkte er um 0,2 Punkte auf 3,5 Prozent, für Deutschland ging es 0,6 Punkte nach unten auf 1,3 Prozent BIP-Wachstum in diesem Jahr. Gründe dafür sind demnach anhaltende Handelsspannungen, die Unsicherheit rund um den Brexit und nachlassende Wachstumsraten in einzelnen Volkswirtschaften.

AFP

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