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Anklagen gegen zwei Beschuldigte im Fall Lügde erhoben

Nach der Missbrauchsserie auf einem Campingplatz im ostwestfälischen Lügde hat die Staatsanwaltschaft Detmold Anklage gegen zwei Beschuldigte erhoben.

Polizeiabsperrung auf dem Campingplatz Eichwald

Polizeiabsperrung auf dem Campingplatz Eichwald

Nach der Missbrauchsserie auf einem Campingplatz im ostwestfälischen Lügde hat die Staatsanwaltschaft Detmold Anklage gegen zwei Beschuldigte erhoben. Darunter sei auch der Hauptbeschuldigte, teilte das Landgericht Detmold am Dienstag mit. Die zuständige Jugendschutzkammer werde nun die Zustellung der Anklageschrift an die Angeschuldigten veranlassen und prüfen, ob die Anklagen zur Hauptverhandlung zugelassen werden. Über den Inhalt der Anklageschrift soll nach der Zustellung informiert werden.

Die Missbrauchsserie von Lügde im Kreis Lippe war Ende Januar bekannt geworden. Bislang sind 41 Opfer identifiziert. Die meisten der betroffenen Kinder waren zur Tatzeit zwischen drei und 14 Jahre alt. Sie sollen auf dem Campingplatz Eichwald über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren missbraucht worden sein. Die Ermittlungen richten sich gegen insgesamt acht Beschuldigte. Neben dem Hauptverdächtigen, einem 56-jährigen Dauercamper, sitzen zwei weitere Tatverdächtige in Untersuchungshaft.

AFP