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AOK will Kosten für massive Ausweitung von Coronavirus-Tests nicht tragen

Mann lässt sich in Berliner Praxis auf Coronavirus testen
Mann lässt sich in Berliner Praxis auf Coronavirus testen
© © 2020 AFP
Die AOK will Kosten für die geplante massive Ausweitung der Coronavirus-Tests nicht übernehmen.

Die AOK will Kosten für die geplante massive Ausweitung der Coronavirus-Tests nicht übernehmen. Zwar sei zu begrüßen, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schnell flächendeckende Tests ermöglichen wolle, sagte der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Donnerstagsausgaben). Klar sei aber auch, dass es sich dabei um "eine Maßnahme zum allgemeinen Bevölkerungsschutz" handele.

Infektionsschutz und Seuchenbekämpfung gehörten zur Gefahrenabwehr, für die grundsätzlich die Länder zuständig seien, betonte Litsch. Daher sei die Übertragung der Kosten auf die Kassen "rechtlich fragwürdig". Die AOK ist die wichtigste Gruppe innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Spahn will die Zahl der Coronavirus-Tests von derzeit wöchentlich erheblich steigern. Dadurch soll der schrittweise Ausstieg aus den Kontaktbeschränkungen und die Rückkehr zum normalen Wirtschaftsleben ermöglicht werden.

AFP

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