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Ausgangssperre in Spanien wegen Corona-Krise bis Ende April verlängert

In dem von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Spanien wird die Ausgangssperre für die Bevölkerung nochmals verlängert.

Polizist winkt Menschen in Ronda in ihren Häusern zu

Polizist winkt Menschen in Ronda in ihren Häusern zu

In dem von der Corona-Pandemie schwer getroffenen Spanien wird die Ausgangssperre für die Bevölkerung nochmals verlängert. Regierungschef Pedro Sánchez gab am Samstag im Fernsehen die Verlängerung um zwei Wochen bis zum 25. April bekannt. Das Kabinett werde am Dienstag dazu die Zustimmung des Parlaments beantragen. Notfallmaßnahmen und die Ausgangssperre gelten seit dem 14. März.

Spanien ist in Europa nach Italien das am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffene Land. Immerhin gab es am Samstag einen kleinen Hoffnungsschimmer: Die Zahl der neuen Todesfälle in dem Land ging den zweiten Tag in Folge leicht zurück. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starben am Vortag 809 Menschen an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Zwei Tage zuvor waren es noch 950 Tote - ein trauriger Rekord an einem einzigen Tag in Spanien. Insgesamt starben in dem Land bislang mehr als 11.700 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion.

Auch die Zahl der Neuinfektionen ging den Angaben zufolge mit rund 7000 leicht zurück. Insgesamt wurden in Spanien damit bislang knapp 125.000 Infektionen gemeldet. Mehr als 34.000 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen.

Besonders schlimm ist die Lage im Großraum Madrid. Dort gab es 40 Prozent aller Todesfälle und 29 Prozent aller Infektionen. An zweiter Stelle folgt Katalonien.

AFP

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