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Australiens Polizei durchsucht Wohnungen in Verbindung zu Christchurch-Attentäter

Die australische Polizei hat am Montagmorgen (Ortszeit) zwei Wohnungen in Verbindung zum mutmaßlichen Attentäter von Neuseeland durchsucht.

Neuseeländischer Silberfarn auf Opernhaus in Sydney projiziert

Neuseeländischer Silberfarn auf Opernhaus in Sydney projiziert

Die australische Polizei hat am Montagmorgen (Ortszeit) zwei Wohnungen in Verbindung zum mutmaßlichen Attentäter von Neuseeland durchsucht. Wie die Polizei mitteilte, erfolgten die Durchsuchungen in den Orten Sandy Beach und Lawrence im australischen Bundesstaat New South Wales nahe der Ortschaft Grafton, aus welcher der mutmaßliche Attentäter Brenton Tarrant stammt.

"Vorrangiges Ziel des Vorgehens ist es, formell Material zu erhalten, das der neuseeländischen Polizei in den laufenden Ermittlungen helfen kann", erklärte die australische Polizei. Tarrants Familie unterstütze die Polizei weiter bei den Ermittlungen. Bislang gebe es keine Hinweise auf eine mögliche Gefahr für die Öffentlichkeit.

Dem rechtsextremen Australier Brenton Tarrant wird vorgeworfen, am Freitag zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch gestürmt und das Feuer auf die Gläubigen eröffnet zu haben. 50 Menschen wurden getötet, 50 weitere verletzt. Tarrant wurde festgenommen und des Mordes beschuldigt.

AFP