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Automesse Shanghai öffnet unter düsteren Vorzeichen die Tore

Unter dem Eindruck einer schrumpfenden Branche hat in Shanghai am Dienstag die Automesse ihre Tore geöffnet.

Daimler-Chef Zetsche in Shanghai

Daimler-Chef Zetsche in Shanghai

Unter dem Eindruck einer schrumpfenden Branche hat in Shanghai am Dienstag die Automesse ihre Tore geöffnet. Die großen Hersteller warteten vor allem mit Neuheiten aus den Bereichen der Elektromobilität und mit neuen Geländewagen auf. Für Besucher ist die Messe ab Donnerstag geöffnet, am 25. April schließt sie wieder. Die Automesse in Shanghai wird alle zwei Jahre organisiert, sie wechselt sich mit Peking ab.

Für die von dem Schwellenland abhängigen westlichen Autobauer ist China derzeit unsicheres Terrain: Zwei Jahrzehnte nahezu ungebremsten Wachstums neigen sich dem Ende zu. Außerdem wächst die einheimische Konkurrenz, angetrieben vom staatlich verordneten Umstieg auf Elektroautos. Im vergangenen Jahr ging der Autoverkauf in China um 2,8 Prozent zurück.

Belastet werde der Markt unter anderem von den Handelsproblemen mit den USA sowie durch weniger Steuervorteile, was die Käufer zur Zurückhaltung bewege, sagte der Generaldirektor für VW China, Stephan Wöllenstein. Der Autobauer konnte aber seine Verkäufe 2018 nahezu stabil halten - dank seiner Marken Audi und Porsche.

AFP
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