HOME

Beschwerde der Staatsanwaltschaft im Mordfall Peggy zunächst erfolglos

Im Mordfall Peggy ist die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Freilassung eines 41-jährigen Tatverdächtigen zunächst erfolglos geblieben.

Gedenkstein für Peggy

Gedenkstein für Peggy

Im Mordfall Peggy ist die Beschwerde der Staatsanwaltschaft Bayreuth gegen die Freilassung eines 41-jährigen Tatverdächtigen zunächst erfolglos geblieben. Nach Prüfung der Beschwerde hält das Amtsgericht Bayreuth an der Aufhebung des Haftbefehls gegen den Mann fest, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Nun wird demnächst voraussichtlich das Bayreuther Landgericht über den Haftbefehl entscheiden.

Das Amtsgericht hatte an Heiligabend entschieden, dass ein widerrufenes Teilgeständnis des Verdächtigen nicht mehr gegen diesen verwendet werden könne und auch deshalb dessen Freilassung angeordnet. Im Gegensatz dazu hält die Staatsanwaltschaft die Rechtsmeinung des Amtsgerichts zur Verwertbarkeit dieses Teilgeständnisses für falsch.

Manuel S. war im September vernommen und dann drei Monate später festgenommen worden. Er hatte eingeräumt, die Leiche von Peggy in ein Waldstück gebracht zu haben. Die Staatsanwaltschaft hält ihn aber auch für den möglichen Mörder der Neunjährigen. Diese war 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden, ihre sterblichen Überreste wurden erst 2016 gefunden.

AFP

Das könnte sie auch interessieren