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Blutmond in vielen Teilen Deutschlands gut zu beobachten

In vielen Teilen Deutschlands haben die Menschen am Montagmorgen einen ungetrübten Blick auf den Blutmond gehabt.

Blutmond hinter den Türmen des Kölner Doms

Blutmond hinter den Türmen des Kölner Doms

In vielen Teilen Deutschlands haben die Menschen am Montagmorgen einen ungetrübten Blick auf den Blutmond gehabt. Vor allem im Westen Deutschlands konnte die totale Mondfinsternis an einem wolkenfreien Himmel beobachtet werden, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD) sagte. Im Norden und im Süden gab es demnach aber dichte Wolkenfelder. In Brandenburg sowie in Teilen Sachsens und Sachsen-Anhalts trübte Nebel den Blick.

Der Mond tauchte um 05.41 Uhr vollständig in den Erdschatten ein und blieb bis 06.44 Uhr verdunkelt. Während dieser Phase war die Scheibe des Vollmonds jedoch nicht vollständig dunkel - sie erschien vielmehr in einem glutroten bis kupferfarbenen Licht.

Laut Deutschem Zentrum für Luft- und Raumfahrt werden erst an Silvester 2028 und in der Nacht zum 22. Dezember 2029 in Mitteleuropa wieder zwei totale Mondfinsternisse erwartet, die ebenfalls günstig zu beobachten sind. Die Verfinsterung des Erdbegleiters fand übrigens genau sechs Monate vor dem 50. Jahrestag der ersten Mondlandung statt: Am 21. Juli 1969 betrat der US-Astronaut Neil Armstrong als erster Mensch den Mond.

AFP
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