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Bombendrohungen gegen Landgerichte und Justizzentren in acht deutschen Städten

Eine Serie von Bombendrohungen hat am Freitag für Alarm an diversen deutschen Gerichten gesorgt.

Polizeiwagen vor dem Potsdamer Justizzentrum

Polizeiwagen vor dem Potsdamer Justizzentrum

Eine Serie von Bombendrohungen hat am Freitag für Alarm an diversen deutschen Gerichten gesorgt. Sie gingen nach Angaben der Polizei per E-Mail bei Landgerichten und Justizzentren in Wiesbaden, Hannover, Kiel, Erfurt, Magdeburg, Saarbrücken und Potsdam ein. Das Landgericht Hamburg war nach eigenen Angaben ebenfalls betroffen.

Die Polizei überprüfte betroffene Gebäude, gefunden wurde nichts. Es kam zu Sperrungen, Sprengstoffsuchhunde waren vielerorts im Einsatz. Die E-Mails waren demnach am Donnerstagabend verschickt worden, die Gerichte verständigten am Freitag die Polizei. Ob die Drohungen zusammenhängen, war zunächst unklar. Die Ermittlungen dazu liefen.

Zum Inhalt der Schreiben wollte sich die Polizei in verschiedenen Städten unter Verweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht weiter äußern. Einem Sprecher des Hamburger Landgerichts zufolge hatte die dort eingegangene Bedrohungsmail "rechtsextreme Bezüge".

Im Amtsgericht Bremen sorgte am Freitag zudem ein Brief mit einem verdächtigen Pulver für Alarm. Experten von Feuerwehr und Polizei prüften die in der Poststelle eingegangene Sendung, diese enthielt keine gefährlichen Substanzen. Auch dort liefen die Ermittlungen.

AFP

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