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Brasilien lehnt US-Militärintervention in Venezuela ab

Brasilien lehnt eine mögliche US-Militärintervention in Venezuela ab.

Mourão (l.) und Bolsonaro

Mourão (l.) und Bolsonaro

Brasilien lehnt eine mögliche US-Militärintervention in Venezuela ab. Vize-Präsident Hamilton Mourão sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, ein militärisches Vorgehen wäre "verfrüht und würde keinen Sinn ergeben". "Die Venezuela-Frage muss von den Venezolanern gelöst werden."

Die USA unterstützen - ebenso wie Brasilien - Venezuelas selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó im Machtkampf mit dem umstrittenen Staatschef Nicolás Maduro. US-Präsident Donald Trump hält sich die Option eines militärischen Vorgehens offen. "Ich denke, das ist mehr im Bereich der Rhetorik als der Aktion", sagte der brasilianische Vize-Präsident und frühere General Mourão dazu.

Derweil sagte ein Sprecher der brasilianischen Präsidentschaft, die von Maduro im Konflikt um US-Hilfslieferungen verkündete Schließung der Grenze zu Brasilien werde nicht zu "Reibungen" führen. Brasilien wolle aber logistische Unterstützung leisten, damit Hilfslieferungen aus Brasilien nach Venezuela gelangen könne.

Maduro lehnt Hilfslieferungen der USA ab. Der Linksnationalist bezeichnet sie als "Show" und als Vorwand für eine US-Militärintervention. In der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta lagern bereits tonnenweise Hilfsgüter. Eine dortige Grenzbrücke wurde von den venezolanischen Streitkräften blockiert.

Am Donnerstag landete zudem ein Flugzeug mit einer Lieferung der US-Hilfsorganisation USAID auf der Karibikinsel Curaçao, wie AFP-Reporter vor Ort berichteten. Die Lebensmittel und Medikamente sind für die venezolanische Bevölkerung bestimmt. Die venezolanische Regierung hat die See- und Luftgrenze zu der Insel aber ebenfalls geschlossen.

AFP

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