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Bundesliga: Schalke 4:4 nach 0:4 im Derby - Bosz droht Entlassung

Borussia Dortmund hat im 173. Revierderby einen 4:0-Vorsprung gegen Schalke 04 verspielt und musste sich am Ende mit einem 4:4 zufriedengeben. BVB-Trainer Peter Bosz droht damit die Entlassung.

Torreiches Derby in Dortmund gegen Schalke endet mit 4:4

Torreiches Derby in Dortmund gegen Schalke endet mit 4:4

hat im 173. Revierderby einen 4:0-Vorsprung gegen Schalke 04 verspielt und musste sich am Ende mit einem 4:4 zufriedengeben. BVB-Trainer Peter Bosz droht damit die Entlassung.

Torjäger (12.), Benjamin Stambouli (18., Eigentor), Mario Götze (20.) und Raphael Guerreiro (25.) trafen für die Dortmunder, die beim Führungstor ein wenig Glück hatten, weil Aubameyang den Ball mit der Ball berührte, als er die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie beförderte.

Guido Burgstaller (61.), Amine Harit (65.), Daniel Calgiuri (86.) und Naldo (90.+4) schossen die Schalker Tore zum unglaublichen 4:4. Aubameyang (72.) flog per Gelb-Roter Karte vom Platz. Ein Treffer von Schalkes Naldo (53.) wurde wegen einer Abseitsstellung nach Videobeweis zu Recht nicht gegeben. ist damit Tabellendritter und rangiert vor dem BVB.

Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc hatte dem angeschlagenen Bosz unmittelbar vor dem Derby demonstrativ den Rücken gestärkt. "Es gibt kein Ultimatum für und keinen Automatismus, der mit dem Ausgang dieses Spieles verbunden ist. Wir wollen mit ihm den Turnaround schaffen", sagte der Ex-Nationalspieler bei Sky. Der niederländische Fußballlehrer selbst betonte: "Ich mache mir keine Gedanken über meine Zukunft. Das bringt mir nichts. Wir müssen das Spiel heute gewinnen." Selbst ein 4:0 reichte nicht.

Vizemeister RB Leipzig gewann am 13. Spieltag das Heimspiel gegen Werder Bremen mit 2:0 (1:0) und schob sich als Tabellenzweiter zunächst bis auf drei Zähler an Spitzenreiter Bayern München heran. Naby Keita (34.) schoss die Sachsen in Führung, Bernado (87.) sorgte für das 2:0. Der Rekordmeister tritt im Samstagabendspiel (18.30 Uhr/ ) bei Borussia Mönchengladbach an.

Bayer Leverkusen erkämpfte sich ein 1:0 (0:0) bei Eintracht Frankfurt und hatte schon in der ersten Hälfte mit zwei Aluminiumtreffern Pech. Kevin Volland (76.) traf zum Tor des Tages für den Werksklub.

Hoch her ging es in der Anfangsphase in Augsburg. Beim 2:1 (0:1) des FCA gegen den VfL Wolfsburg flog U21-Europameister Maximilian Arnold vom VfL in der elften Minute per Roter Karte nach Videobeweis vom Platz. Nach Anschauen der TV-Bilder hatte der Unparteiische Tobias Stieler auf Notbremse entschieden, eine viel zu harte Entscheidung.

Daniel Didavi (40.) brachte die Wölfe in Führung, profitierte allerdings von einem schweren Fauxpas von FCA-Keeper Marwin Hitz. Michael Gregoritsch (51.) markierte den 1:1-Ausgleich für die Schwaben. Nach Videobeweis wurde ein Foulelfmeter für die Augsburger wieder zurückgenommen (60.). Alfred Finnbogason (78.) sicherte den Dreier für den FCA.

Der SC Freiburg schaffte beim 2:1 (0:0) gegen den FSV Mainz 05 den angepeilten Heimsieg und verschaffte sich etwas Luft im Tabellenkeller. Nils Petersen (51.) traf zum 1:0 für die Breisgauer, Florian Kath (90.+1) sorgte für die Entscheidung. Emil Berggreen (90.+2) gelang noch das Anschlusstor.

In seinem siebten Auswärtsspiel der Saison hatte am Freitagabend der VfB Stuttgart seinen ersten Punkt geholt. Die Schwaben erkämpften sich ein 1:1 (1:0) beim Mitaufsteiger Hannover 96. Takuma Asano (24.) brachte die Gäste nach einem fatalen Patzer von 96-Keeper Philipp Tschauner zunächst in Führung. Der eingewechselte Niclas Füllkrug traf per Foulelfmeter (76.) für die Niedersachsen.

96-Manager Horst Heldt bekräftigte unterdessen seine Absicht, Gespräche mit dem 1. FC Köln über eine Rückkehr an den Rhein zu führen. Hannovers Klub-Chef Martin Kind will indes den Manager, der noch bis 2020 an die Niedersachsen gebunden ist, nicht ziehen lassen.

AFP

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