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Bundesregierung hebt Reisewarnung für vier türkische Küstenprovinzen auf

Leerer Strand bei Antalya
Leerer Strand bei Antalya
© © 2020 AFP
Die Bundesregierung hebt die Reisewarnung für die vier türkischen Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla mit sofortiger Wirkung auf.

Die Bundesregierung hebt die Reisewarnung für die vier türkischen Küstenprovinzen Antalya, Izmir, Aydin und Mugla mit sofortiger Wirkung auf. Das teilte Vizeregierungssprecherin Ulrike Demmer am Dienstag in Berlin mit. Grundlage ist demnach eine Vereinbarung mit der türkischen Regierung über sicheren Reiseverkehr in der Corona-Pandemie, die allerdings auch Auflagen enthält, darunter Pflicht-Tests für Reisende vor der Rückkehr.

Zu den vier Provinzen im Südwesten des Landes zählen auch beliebte Reiseziele rings um die Orte Kaş, Bodrum oder Kusadasi. Für andere Orte, insbesondere die Metropole Istanbul, bleibt die Warnung dagegen vorerst bestehen. Demmer begründete die Entscheidung zur teilweisen Aufhebung der Reisewarnung des Auswärtigen Amts damit, dass in den genannten Provinzen mit etwa fünf Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen die Ansteckungsgefahr relativ gering sei. Auch habe die Türkei ein spezielles Tourismus- und Hygienekonzept entwickelt.

Den Angaben zufolge wird die Türkei "von sämtlichen Personen, die aus der Türkei nach Deutschland zurückreisen, bei der Ausreise die Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises verlangen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf". Dies gelte für alle Türkei-Reisenden, unabhängig davon, in welchen Provinzen sie sich aufgehalten haben. Die Kosten zwischen 15 und 30 Euro sollen die Reisenden demnach selbst tragen.

"Mit den Absprachen ist es gelungen, Tourismus in die Türkei dort zu ermöglichen, wo er in Einklang mit den erforderlichen Vorgaben des Infektionsschutzes gebracht werden kann", erklärte Demmer. "Zugleich ist es gelungen, insgesamt den Rückreiseverkehr aus der Türkei nach Deutschland so zu gestalten, dass sich die Gefahr des Eintrags neuer Infektionen in unser Land verringert." Die Lage-Entwicklung solle allerdings weiterhin fortlaufend geprüft und Warnungen wenn nötig entsprechend angepasst werden.

AFP

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