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Bundesregierung lädt G7-Gipfel zum zweiten Mal nach Schloss Elmau ein

Legendäres Foto: G7-Gipfel 2015 in Elmau
Legendäres Foto: G7-Gipfel 2015 in Elmau
© © 2021 AFP
Der Gipfel der sieben großen westlichen Industriestaaten soll zum zweiten Mal auf Schloss Elmau in Bayern stattfinden.

Der Gipfel der sieben großen westlichen Industriestaaten soll zum zweiten Mal auf Schloss Elmau in Bayern stattfinden. Dorthin lädt die Bundesregierung nach Angaben ihres Sprechers vom Dienstag als Gastgeberin die Staats- und Regierungschefs für das Treffen vom 26. bis 28. Juni ein. Bereits während der letzten deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015 hatte die Bundesregierung den Gipfel auf Schloss Elmau abgehalten.

Schloss Elmau erfülle "alle logistischen und sicherheitstechnischen Anforderungen an einen G7-Gipfelort", erklärte Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Bayern werde sich gerne auf die Gastgeberrolle vorbereiten, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) seinerseits in München. "Die bayerische Sicherheit ist da ja gewährleistet, und deswegen freuen wir uns sehr auf die ganze Welt, die dann nach Bayern kommt."

Der Gipfel wird unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) stehen. Scholz hatte 2017 als Bürgermeister von Hamburg Erfahrungen mit den schwierigen Sicherheitsherausforderungen internationaler Gipfeltreffen in Großstädten gemacht: Der G20-Gipfel in Hamburg war damals von schweren Krawallen begleitet gewesen.

Das Tagungsgelände von Schloss Elmau auf rund 1000 Metern Höhe in den bayerischen Alpen wird von den Sicherheitskräften einfacher zu schützen sein als ein Tagungsort in einer Stadt. Zudem biete Schloss Elmau eine "landschaftlich reizvollen Kulisse", die bereits beim Gipfel 2015 "weltweit einen bleibenden Eindruck hinterlassen" habe, merkte Regierungssprecher Steffen Hebestreit an.

Deutschland übernimmt am 1. Januar 2022 den Vorsitz in der G7. Die Gruppe der führenden westlichen Industrienationen umfasst Deutschland, die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und Kanada. Die G7-Staaten stehen für etwa ein Drittel der weltweiten Wirtschaftsleistung. In ihnen leben rund zehn Prozent der Weltbevölkerung.

AFP

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