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Bundestag könnte bald eigene Social-Media-Accounts bekommen

Der Bundestag könnte schon bald eine eigene Präsenz in den sozialen Medien bekommen.

Bundestagssitzung

Bundestagssitzung

Der Bundestag könnte schon bald eine eigene Präsenz in den sozialen Medien bekommen. Die Innere Kommission des Ältestenrats im Bundestag habe dazu ein Konzept beauftragt, wie Bundestagsvizepräsident Hans-Peter Friedrich (CSU), der Vorsitzende des Gremiums, der "Welt" (Montagsausgabe) sagte. Dem Bericht zufolge sollen sich die Fraktionen bis zum 20. März Gedanken über eine Social-Media-Strategie machen, bis Ostern soll dann das Konzept fertig sein.

Am 15. Mai solle dann in der Inneren Kommission ein Grundsatzbeschluss fallen, berichtete die "Welt". Danach müsse der Ältestenrat noch zustimmen. Angestoßen worden sei das Projekt von der FDP.

"Auch die Institutionen des Deutschen Bundestags dürfen sich nicht vor der digitalen Moderne verschließen", sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, der Zeitung. "Denn sonst droht die Gefahr, dass sie sich schlichtweg von denen entfernen, die sie repräsentieren: von den Bürgern des Landes."

Viele Bundestagsabgeordnete sind bereits auf Facebook, Twitter oder Instagram aktiv, auch die Fraktionen haben eigene Accounts. Der Bundesrat hat unter anderem Konten bei Twitter und YouTube.

AFP