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Bundeswehrmaschine nach Madeira gestartet

Eine Bundeswehrmaschine ist am Samstag nach Madeira gestartet, um die bei dem schweren Busunglück verletzten deutschen Urlauber nach Deutschland zurückzubringen.

Blumen an der Unglücksstelle auf Madeira

Blumen an der Unglücksstelle auf Madeira

Eine Bundeswehrmaschine ist am Samstag nach Madeira gestartet, um die bei dem schweren Busunglück verletzten deutschen Urlauber nach Deutschland zurückzubringen. Der MedEvac-Airbus startete am Morgen vom Flughafen Köln-Wahn, wie die Luftwaffe mitteilte. Er soll nach der Landung in der Inselhauptstadt Funchal Verletzte des Busunglücks aufnehmen und dann zurück nach Deutschland fliegen. Auf Madeira wurden am Freitag noch 16 Verletzte im Krankenhaus behandelt, darunter 14 Deutsche.

Bei dem Unfall am Mittwochabend nahe der Ortschaft Caniço waren nach Angaben der portugiesischen Behörden 29 deutsche Touristen ums Leben gekommen. Von deutscher Seite wurde bislang keine Opferzahl genannt. Dies soll erst nach Abschluss der Identifizierung geschehen.

Der Fahrer hatte in einer engen Kurve die Kontrolle über den mit mehr als 50 Passagieren besetzten Bus verloren, der daraufhin eine Böschung hinabstürzte und in ein Haus krachte.

Die genaue Unglücksursache ist bislang ungeklärt. Der portugiesische Fernsehsender TV RTP berichtete am Freitag, möglicherweise habe das Gaspedal blockiert und der Fahrer habe versucht, den immer schneller werdenden Bus zum Halten zu bringen, indem er gegen eine Mauer fuhr. Ein deutscher Überlebender des Unglücks hatte zuvor Bremsversagen vermutet.

AFP
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