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CDU-Präsidium warnt vor Debatte über Ende der Corona-Maßnahmen

Die Führung der CDU hat davor gewarnt, jetzt schon eine Debatte über ein Ende der Corona-Schutzmaßnahmen loszutreten.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer

Die Führung der CDU hat davor gewarnt, jetzt schon eine Debatte über ein Ende der Corona-Schutzmaßnahmen loszutreten. Noch habe Corona "ganz Europa und die Welt fest im Griff", sagte Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer nach Angaben aus Parteikreisen am Montag in einer Besprechung des CDU-Präsidiums. Das Spitzengremium war sich den Angaben zufolge einig, dass Deutschland im Kampf gegen das Virus "noch nicht da sei, wo man hinwolle".

Erst wenn die "Verdopplungszeit" der Infizierten bei zehn Tagen sei, wäre das Land auf dem richtigen Weg. Kramp-Karrenbauer habe die Partei zudem gemahnt, dass die Bürger "in der jetzigen Situation ein gutes Krisenmanagement erwarteten".

Die Präsidiumsmitglieder berieten in der digital abgehaltenen Besprechung auch über das Anlaufen der Hilfsprogramme der Bundesregierung und der Landesregierungen. Allein in Nordrhein-Westfalen habe es 150.000 Anträge auf staatliche Finanzhilfen gegeben, von denen am Wochenende 100.000 bewilligt worden seien.

Das CDU-Spitzengremium sprach sich auch für Regelungen aus, damit Arbeitskräfte aus dem Ausland in Deutschland arbeiten könnten - etwa als Erntehelfer oder Pflegekräfte. Hier seien weitere Gespräche mit dem Bundesinnenministerium geplant.

AFP

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