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Chinesische Kaffeehauskette Luckin Coffee strebt in den USA an die Börse

Die chinesische Kaffeehauskette Luckin Coffee braucht frisches Geld und strebt in den USA an die Börse.

Luckin-Filiale in Peking

Luckin-Filiale in Peking

Die chinesische Kaffeehauskette Luckin Coffee braucht frisches Geld und strebt in den USA an die Börse. Wie aus am Montag bei der Börsenaufsicht SEC eingereichten Papieren hervorging, setzte das Unternehmen Aktien im Umfang von 100 Millionen Dollar (88,9 Millionen Euro) zur Ausgabe an. Das 2017 gegründete Unternehmen betreibt mittlerweile fast 2400 Filialen und will auf dem heimischen Markt den US-Rivalen Starbucks vom Thron stoßen.

In China ist das Kaffeetrinken stark im Kommen. Das Unternehmen Luckin expandierte in der jüngsten Vergangenheit rasch, es bietet die beliebte Lieferung an die Haustür an und ist deutlich günstiger als Starbucks. Außerdem betreibt es im Zuge seiner aggressiven Expansionsstrategie eine Reihe von Rabattaktionen, um Kunden zu gewinnen und zu halten.

Das schnelle Wachstum verbunden mit den hohen Marketingkosten zog Luckin zuletzt aber deutlich ins Minus. Im vergangenen Jahr machte die Kaffeehauskette einen Verlust von 241 Millionen Dollar.

AFP
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