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Deutsche Autobauer erzielen Rekordabsätze

Die deutschen Autobauer haben trotz Handelskonflikten, Konjunkturschwäche und Dieselskandal im vergangenen Jahr Rekordabsätze erzielt.

Neue Autos am Hafen in Emden

Neue Autos am Hafen in Emden

Die deutschen Autobauer haben trotz Handelskonflikten, Konjunkturschwäche und Dieselskandal im vergangenen Jahr Rekordabsätze erzielt. Der weltweit größte Hersteller Volkswagen steigerte seine weltweiten Auslieferungen um 1,3 Prozent auf knapp elf Millionen Fahrzeuge, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. In Deutschland wurden demnach knapp 1,4 Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert, 6,2 Prozent mehr als 2018. Auch Daimler und BMW erzielten leichte Zuwächse.

Daimler steigerte bei der Kernmarke Mercedes-Benz nach eigenen Angaben die Auslieferungen weltweit um 1,3 Prozent auf gut 2,3 Millionen Fahrzeuge, davon fast 320.000 in Deutschland (+4,8 Prozent). Auch BMW verbuchte ein weiteres Rekordjahr: Die Münchner lieferten mit gut 2,5 Millionen Fahrzeugen der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce weltweit 1,2 Prozent mehr aus als im Vorjahr.

Gerade SUVs seien für die Autobauer Absatz- und Gewinnbringer, sagte der Autoexperte Stefan Bratzel der Nachrichtenagentur AFP. Und besonders BMW und Daimler könnten sich mit der Fokussierung auf das Premium-Segment etwas stärker "konjunkturellen Bewegungen entziehen", erklärte der Direktor des Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.

AFP