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Deutschland nimmt bis zu 50 Flüchtlinge von der "Aquarius" auf

Deutschland nimmt bis zu 50 Flüchtlinge von dem Rettungsschiff "Aquarius" auf. Das teilte das Bundesinnenministerium in Berlin am Dienstag mit.

Horst Seehofer

Horst Seehofer

Deutschland nimmt bis zu 50 Flüchtlinge von dem Rettungsschiff "Aquarius" auf. Das teilte das Bundesinnenministerium in Berlin am Dienstag mit. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) habe dies "aus Gründen der Humanität" entschieden.

Die deutsche Hilfe erfolge unter der "Voraussetzung, dass auch andere Staaten helfen", erklärte das Ministerium weiter. "Der zukünftige Umgang mit aus Seenot geretteten Migranten bedarf allerdings einer baldigen europäischen Lösung und der solidarischen Beteiligung aller Mitgliedsstaaten."

Die Einigung zwischen Deutschland und fünf anderen EU-Staaten sieht vor, dass die "Aquarius" in Malta anlegen darf. Danach sollen die 141 Flüchtlinge an Bord auf fünf Länder verteilt werden - neben Deutschland sind dies Frankreich, Spanien, Portugal und Luxemburg.

Insgesamt sollen nach Angaben des Elysée-Palasts in Paris 250 Flüchtlinge von der "Aquarius" sowie anderen Rettungseinsätzen umverteilt werden. Davon nimmt Frankreich 60 Menschen auf. Spanien hatte sich zuvor ebenfalls zur Aufnahme von 60 Menschen bereit erklärt, Portugal nimmt 30 Flüchtlinge auf.

AFP

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