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Deutschland nimmt wegen Corona-Gefahr Einreisegeschehen in den Blick

Die Behörden nehmen wegen des vermehrten Auftretens von Corona-Fällen verstärkt das Geschehen bei der Einreise nach Deutschland in den Blick: Menschen, die etwa mit dem Bus oder dem Zug nach

Jens Spahn (CDU) und Horst Seehofer (CSU)

Jens Spahn (CDU) und Horst Seehofer (CSU)

Die Behörden nehmen wegen des vermehrten Auftretens von Corona-Fällen verstärkt das Geschehen bei der Einreise nach Deutschland in den Blick: Menschen, die etwa mit dem Bus oder dem Zug nach Deutschland kämen, sollten besondere "Aussteigerkarten" ausfüllen müssen, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag in Berlin. Damit solle gewährleistet werden, dass die Eingereisten beim Auftreten eines Corona-Falls kontaktiert werden können.

Die Lage habe sich "deutlich verschärft", sagte Seehofer. Es handele sich um eine "beginnende Epidemie", betonte der Innenminister und fügte hinzu: "Es wird auch eine weitere Entwicklung nach oben geben."

Nach Seehofers Worten wurde die Überstellung von Asylbewerbern von und nach Italien ausgesetzt. Er verwies zudem darauf, dass viele Flüchtlinge zum Teil aus problematischen Ländern wie Afghanistan, Pakistan, der Türkei oder dem Iran kämen. Sie sollten primär auf das Virus getestet werden.

Wegen der beginnenden Corona-Epidemie hat die Bundesregierung einen Krisenstab eingerichtet, an dem maßgeblich die Ministerien für Inneres und Gesundheit beteiligt sind. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte eine gezielte Informationskampagne für Rückreisende aus Norditalien an. Die Rückkehrer sollten darüber informiert werden, wie sie sich in einem Verdachtsfall verhalten sollen.

AFP

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