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Dramatische Talfahrt an der Wall Street

Der US-Aktienindex Dow Jones hat seine Talfahrt am Montag dramatisch beschleunigt. Zum Handelsschluss in New York verzeichnete der Leitindex ein Minus von 4,6 Prozent und lag bei 24.

Die Wall Street erlebt am Montag eine dramatische Talfahrt

Die Wall Street erlebt am Montag eine dramatische Talfahrt

Der US-Aktienindex Dow Jones hat seine am Montag dramatisch beschleunigt. Zum Handelsschluss in New York verzeichnete der Leitindex ein Minus von 4,6 Prozent und lag bei 24.346 Punkten - mehr als 1175 Punkte weniger als am Freitag. Auch die übrigen Indizes stürzten ab, der Technologie-Index Nasdaq um 3,8 Prozent auf 6968 Punkte, der breiter aufgestellte S&P-Index um 4,1 Prozent auf 2649 Punkte.

Der Handel am Montag war stürmisch verlaufen. Zeitweise rutschte der sogar um mehr als sechs Prozent beziehungsweise fast 1600 Punkte ab, dann berappelte er sich aber wieder etwas. Die Talfahrt an der Wall Street hatte in der vergangenen Woche begonnen. Bereits am Freitag war der Dow Jones deutlich um 2,58 Prozent abgesackt.

Die Nervosität der Händler wird nach Experten-Angaben durch mehrere Faktoren ausgelöst, darunter die Sorge, dass die US-Notenbank Fed von ihrem bisherigen Kurs abrücken und den Leitzins deutlicher erhöhen könnte als bislang geplant.

Paradoxerweise sind es die positiven Wirtschaftsdaten, die diese Spekulationen um den Zins auslösen. Die im US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag registrierten robusten Lohnzuwächse könnten demnach ein Ende der niedrigen Inflationsrate einläuten - und den am Montag ins Amt eingesetzten neuen Fed-Chef Jerome Powell zu einem stärkeren Drehen an der Zinsschraube veranlassen, befürchten die Börsenhändler.

Der Dow Jones hatte in den ersten zwölf Amtsmonaten von US-Präsident Donald Trump einen Rekord nach dem anderen gebrochen - was sich Trump als sein Verdienst auf die Fahne geschrieben hatte. Zum jetzigen Absturz erklärte ein Präsidentensprecher in einer schriftlichen Erklärung an den Sender CNBC, trotz der "kurzfristigen Fluktuationen" an den Finanzmärkten entwickle sich die US-Wirtschaft "sehr solide" und "in die richtige Richtung".

AFP

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