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Durchschnittlicher Zusatzbeitrag für Krankenkassen sinkt 2018 leicht

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sinkt im kommenden Jahr leicht um 0,1 Prozentpunkte.

Krankenkassen-Zusatzbeitrag soll leicht sinken

Krankenkassen-Zusatzbeitrag soll leicht sinken

Der durchschnittliche in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sinkt im kommenden Jahr leicht um 0,1 Prozentpunkte. Das teilte das Bundesgesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mit. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) nannte es eine "gute Nachricht für alle gesetzlich Versicherten", dass "die Krankenkassen gute Spielräume für hochwertige Leistungen bei attraktiven Beiträgen haben".

Der Zusatzbeitrag soll 2018 nun durchschnittlich 1,0 Prozent betragen. Dies entspricht den Mitte Oktober vorgelegten Vorgaben des zuständigen Schätzerkreises. Der Zusatzbeitrag muss von den Versicherten allein aufgebracht werden. Dazu kommt der allgemeine Beitrag von Arbeitgebern und Arbeitnehmern von jeweils 7,3 Prozent. Für die Arbeitgeber sind die Zahlungen auf diese Höhe dauerhaft festgeschrieben, womit Mehrkosten allein zu Lasten der Versicherten gehen.

"Die gute Finanzlage der gesetzlichen zeigt, dass wir die notwendigen Verbesserungen für die Patienten in den letzten Jahren mit Augenmaß vorgenommen haben", erklärte Gröhe weiter. Die konkrete Höhe des Zusatzbeitrages wird allerdings von den Krankenkassen eigenständig festgelegt und kann von dem Durchschnittswert abweichen. Die Kassen hatten der Prognose des Schätzerkreises zu den 2018 zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben widersprochen und eine Absenkung des Zusatzbeitrages unter Hinweis auf drohende Mehrausgaben abgelehnt.

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag ergibt sich jeweils aus der Differenz der vom Schätzerkreis prognostizierten Einnahmen und Ausgaben der GKV. Das Gesundheitsministerium legt auf dieser Grundlage den durchschnittlichen Zusatzbeitrag fest und veröffentlicht diesen wie nun geschehen im Bundesanzeiger.

AFP

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