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Englische Nationalmannschaft fühlte sich in Russland wohl

Trotz der angespannten Beziehungen zwischen London und Moskau ist die englische Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland nach eigenen Angaben freundlich aufgenommen worden.

Trainer Southgate nach der Niederlage gegen Belgien

Trainer Southgate nach der Niederlage gegen Belgien

Trotz der angespannten Beziehungen zwischen London und Moskau ist die englische Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland nach eigenen Angaben freundlich aufgenommen worden. "Wir machten eine wunderbare Erfahrung, und ich denke auch alle unsere Fans", sagte der englische Trainer Gareth Southgate am Samstag in St. Petersburg. Zuvor hatte England das Spiel um Platz drei gegen Belgien 2:0 verloren.

Bei der anschließenden Pressekonferenz äußerte sich Southgate zu seinen Erfahrungen. "Es wurde viel über die Beziehungen zwischen unseren beiden Ländern gesprochen, aber auf der persönlichen Ebene und beim Kontakt mit der russischen Bevölkerung hätten wir nicht willkommener sein können", sagte er.

Auch die russischen Medien hätten sich während des Turniers korrekt gegenüber seiner Mannschaft verhalten, sagte Southgate. "Wir wurden von allen hier ausgesprochen fair behandelt." Die Reporter hätten die "richtigen Fragen" gestellt.

Seit dem Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter im März hatten sich die Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien deutlich verschlechtert. London macht Moskau für den Anschlag im südenglischen Salisbury verantwortlich und entschied, aus Protest keine Politiker und Mitglieder der Königsfamilie zur diesjährigen Weltmeisterschaft nach Russland zu entsenden.

AFP

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