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Entwicklungen in Coronavirus-Pandemie in Italien geben Anlass zur Hoffnung

Pflegepersonal mit Schutzkleidung
Pflegepersonal mit Schutzkleidung
© © 2020 AFP
In Italien, dem am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land der Welt, scheinen die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens mittlerweile Wirkung zu zeigen.

In Italien, dem am stärksten von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Land der Welt, scheinen die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens mittlerweile Wirkung zu zeigen. Der Anstieg bei den Neuinfektionen sank am Montag auf ein neues Tief von 4,1 Prozent, wie der italienische Zivilschutz mitteilte. Vor vier Tagen war der Anstieg noch etwa doppelt so hoch, vor zwei Wochen mehr als vier Mal so hoch.

Zudem ging erstmals die Zahl der Erkrankten in dem Pandemie-Epizentrum rund um Mailand zurück. Sie sank von 25.392 am Sonntag auf 25.006 am Montag.

Die Zahl der geheilten Patienten habe in den vergangenen 24 Stunden mit 1590 Fällen ihren höchsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht, sagte Zivilschutz-Chef Angelo Borrelli. Vize-Gesundheitsminister Pierpaolo Sileri sagte, die jüngsten Zahlen zeigten, dass Italien auf dem Weg sei, in sieben bis zehn Tagen einen Rückgang der Infektionszahlen zu verzeichnen.

Allerdings nimmt die Zahl der durch das neuartige Coronavirus erkrankten Menschen derzeit noch zu und auch die Zahl der Todesopfer ist weiter hoch. Wie der Zivilschutz am Montagabend mitteilte, starben in den vorangegangenen 24 Stunden in Italien 812 Menschen an Covid-19.

Frankreich meldete am Montagabend, dass seine Zahl an Covid-19-Opfern am Montag um 418 auf mehr als 3000 gestiegen sei. Dies ist der höchste Anstieg der Totenzahl binnen 24 Stunden seit Beginn der Pandemie, wie die Regierung mitteilte. Derzeit werden demnach 21.000 Infizierte im Krankenhaus behandelt - 1592 mehr als am Sonntag. Besonders stark war der Anstieg bei den schweren Fällen: Ihre Zahl nahm um 424 auf 5056 zu.

Deutschland hat in den vergangenen Tagen mehrere Covid-19-Patienten aus überlasteten Krankenhäusern in Frankreich und Italien aufgenommen

AFP

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