HOME

Ermittlungen wegen Vorbereitung von Gewalttat gegen festgenommenen Tunesier

Nach dem Fund womöglich giftiger Substanzen in der Kölner Wohnung eines festgenommenen Tunesiers ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen den 29-Jährigen des Anfangsverdachts der Vorbereitung einer

Einsatz in Köln

Einsatz in Köln

Nach dem Fund womöglich giftiger Substanzen in der Kölner Wohnung eines festgenommenen Tunesiers ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen den 29-Jährigen des Anfangsverdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Die Untersuchung der Substanzen dauerte am Mittwochnachmittag weiter an, wie ein Sprecher der Behörde der Nachrichtenagentur AFP sagte. Nicht kommentieren wollte der Sprecher Berichte, wonach in der Wohnung hochgiftiges Rizin gefunden wurde.

Von dem Giftfund berichteten die Zeitungen "Express" und "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Ermittlerkreise. Rizin ist eine extrem toxische Substanz, die bereits in kleinsten Mengen tödlich ist. Welche Menge dieses Stoffs die Ermittler in der Wohnung entdeckten, war den Zeitungen zufolge zunächst noch nicht bekannt.

Wie die beiden Kölner Blätter weiter berichteten, soll der 29-jährige Verdächtige im November 2016 nach Deutschland eingereist sein. Er galt demnach als unauffällig und war polizeilich bislang nicht in Erscheinung getreten.

Staatsschutz und Ermittlungsbehörden seien durch einen Hinweis auf den Mann aufmerksam geworden, hieß es weiter in den Berichten. Danach sei er von einem mobilen Einsatzkommando observiert worden, bevor er am Dienstagabend in einem Wohnhochhaus in Köln-Chorweiler festgenommen wurde.

SEK-Beamte waren in das Haus eingedrungen und hatten die Wohnung des Tunesiers gestürmt. Auch seine Frau nahmen die Beamten in Gewahrsam. Für Berichte, wonach sich die Ehefrau am Mittwoch wieder auf freiem Fuß befand, gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Ebenso unklar war, ob der Tunesier dem Haftrichter vorgeführt werden soll.

AFP

Das könnte sie auch interessieren

Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?