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Erneut zehntausende "Gelbwesten" in Frankreich auf den Straßen

Drei Monate nach Beginn der "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich sind in der Hauptstadt Paris und anderen Städten erneut zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen.

Erneut Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich

Erneut Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich

Drei Monate nach Beginn der "Gelbwesten"-Proteste in Frankreich sind in der Hauptstadt Paris und anderen Städten erneut zehntausende Menschen gegen die Regierung auf die Straße gegangen. Anders als bei früheren Protestmärschen, die von massiver Gewalt geprägt waren, blieb es am Samstag in Paris überwiegend friedlich. In Bordeaux kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei.

Die Proteste waren am 17. November durch Pläne zur Erhöhung der Treibstoffsteuer ausgelöst worden und fanden am Samstag das 14. Mal in Folge statt. Wie das Innenministeriums am Abend mitteilte, gingen landesweit 41.500 Menschen auf die Straßen, davon 5000 in Paris. Dies waren deutlich weniger Demonstranten als an den vorhergehenden Samstagen: Vergangene Woche hatten landesweit noch 51.400 Menschen an den Protesten teilgenommen. Bei den größten "Gelbwesten"-Protesten waren es 282.000 Demonstranten gewesen.

Die "Gelbwesten"-Bewegung stellte die amtlichen Zahlen ein weiteres Mal in Frage: "Wir sind 15.000, das heißt, die Bewegung wird wieder stärker", sagte Jérôme Rodrigues bei den Protesten in Paris. Er wurde zu einem Symbol der Polizeigewalt gegen die "Gelbwesten", seitdem er Ende Januar bei einer Demonstration in Paris ein Auge verloren hatte.

In der Hauptstadt verliefen die Proteste an diesem Samstag ohne größere Zwischenfälle. Bei einem antisemitischen Zwischenfall wurde der französische Philosoph Alain Finkielkraut beleidigt. Innenminister Christophe Castaner verurteilte dies im Kurzbotschaftendienst Twitter.

In Bordeaux im Südwesten des Landes versammelten sich nach Angaben der Polizei rund 5000 "Gelbwesten". Dort kam es gegen Ende der Demonstration zu gewaltsamen Zusammenstößen, bei denen die Polizei Wasserwerfer und Tränengas einsetzte.

"Viele Leute kommen nicht oder nicht mehr, weil sie die Bilder sehen, sie haben Angst", sagte die 42-jährige Virginie in Bordeaux. "Ich habe viele Freunde, die lieber zu Hause bleiben, aber immer noch die Bewegung unterstützen."

Im südwestfranzösischen Toulouse gingen mehrere tausend Menschen auf die Straße, dort kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Auch in Lille im Norden, Caen im Nordwesten, Grenoble im Osten und Straßburg im Nordosten Frankreichs sowie in Rennes protestierten zwischen hundert und tausend "Gelbwesten".

"Ich war bei zwölf der 14 Male dabei. Ich halte dieses verfaulte System nicht länger aus", sagte der 44-jährige Christophe vor Beginn des Protestmarschs in Paris, der die Champs Elysées hinab über die Seine führte.

Die Krankenschwester Marion hat nach eigenen Angaben ebenfalls an fast allen Demonstrationen teilgenommen. Die von Präsident Emmanuel Macron eingeleitete "große Debatte" bezeichnete sie als "Sand in den Augen". "Wir werden daran nicht teilnehmen", sagte sie.

Viele "Gelbwesten" werfen dem Staatschef eine Politik für die Reichen und die Missachtung der sozial Schwächeren vor. Unter dem Druck der Proteste beschloss Macron eine Reihe von Reformen und leitete eine nationale Debatte ein, um mit den Bürgern über ihre Forderungen zu diskutieren.

Während diese Zugeständnisse vielen "Gelbwesten" nicht reichen, macht sich drei Monate nach Beginn der Bewegung eine gewisse Müdigkeit breit. Erstmals wünscht sich laut einer Umfrage von Elabe eine Mehrheit von 56 Prozent der Franzosen ein Ende der Proteste.

AFP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(