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Erste Tarifrunde für Ärzte an kommunalen Kliniken gestartet

In Berlin haben am Montag die Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern begonnen.

Ein Arzt mit einem Stethoskop

Ein Arzt mit einem Stethoskop

In Berlin haben am Montag die Tarifverhandlungen für die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern begonnen. Der Marburger Bund fordert fünf Prozent mehr Gehalt bei einer einjährigen Vertragslaufzeit sowie eine Entlastung der Mediziner.

Die Gewerkschaft will unter anderem eine exakte Erfassung der Arbeitszeit und die Einführung von Höchstgrenzen für Bereitschaftsdienste und vor allem Nachtdienste erreichen. Dies sei notwendig, "um Arbeitszeitexzesse zu verhindern, Ärzte vor psychischer und physischer Überforderung zu schützen, argumentiert der Marburger Bund.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber wies die Forderungen im Vorfeld als "untragbar" zurück. Die drohenden Mehrbelastungen seien für die Krankenhäuser nicht leistbar und sprengten jeglichen Rahmen. Die Arbeitgeber bezifferten das Gesamtvolumen der Gewerkschaftsforderungen auf rund 521 Millionen Euro, was bei der geforderten Laufzeit von einem Jahr im Schnitt einer Mehrbelastung von rund 9,5 Prozent entspräche.

AFP

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