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Erstes schwimmendes Atomkraftwerk der Welt hat Hafen von Murmansk verlassen

Russland hat das erste schwimmende Atomkraftwerk auf eine 5000 Kilometer lange Reise durch die Arktis geschickt.

Die "Akademik Lomonossow" im Mai 2018 vor Murmansk

Die "Akademik Lomonossow" im Mai 2018 vor Murmansk

Russland hat das erste schwimmende Atomkraftwerk auf eine 5000 Kilometer lange Reise durch die Arktis geschickt. Die "Akademik Lomonossow" verließ am Freitag den russischen Arktis-Hafen Murmansk und befindet sich nunmehr auf dem Weg in die äußerst abgelegene sibirische Kleinstadt Pewek. Das Projekt wird seit Jahren von Umweltschützern bekämpft. Sie warnen vor einem "Tschernobyl auf Eis" und sprechen von einer "Atom-Titanic".

Die Route der "Akademik Lomonossow" führt entlang der Nordküste Russlands. Die riesige Plattform, auf der das Atomkraftwerk steht, hat keine eigenen Motoren. Sie wird deshalb von mehreren Schiffen geschleppt.

Als Reisezeit sind vier bis sechs Wochen veranschlagt. Diese hängt nicht nur vom Wetter ab, sondern auch von der Masse an Eis auf der Route. Allerdings ist die sogenannte Nordost-Passage, die den Atlantik und den Pazifik entlang der Nordküste Russlands verbindet, inzwischen einfacher zu befahren: Durch den Klimawandel ist auch dort viel Eis geschmolzen - Schiffe kommen einfacher durch.

Das schwimmende Atomkraftwerk wiegt 21.000 Tonnen, ist 144 Meter lang und 30 Meter breit. Es besteht aus zwei 35-Megawatt-Reaktoren. Die "Akademik Lomonossow" ist mit einer Besatzung von 69 Leuten unterwegs. Die Idee hinter dem seit langem von Russland betriebenem Projekt ist, Strom auch in äußerst abgelegene Gebiete zu bringen. Die Arbeiten an dem Schiff begannen bereits 2006 in St. Petersburg.

Das schwimmende Atomkraftwerk ist nach Angaben der russischen Atomenergiebehörde Rostatom eine günstige Alternative zum Bau eines konventionellen Atomkraftwerks. In Pewek soll die "Akademik Lomonossow" ans lokale Netz angeschlossen werden und vor allem auch die großen Ölplattformen in der Region versorgen.

Umweltschützer warnen vor allem vor den möglichen Gefahren durch Stürme. "In jedem Atomkraftwerk kann es zu Unfällen kommen, aber die 'Akademik Lomonossow' ist zudem besonders anfällig für Stürme", sagte Raschid Alimow von Greenpeace Russland. "Jeder Zwischenfall hätte verheerende Auswirkungen auf die sensible Umwelt der Arktis. Nicht zu vergessen, dass es dort keine Infrastruktur für die mögliche Reinigung und Krisenbewältigung gibt."

Ein atomarer Unfall auf einem russischen Militärstützpunkt im Weißen Meer vor rund zwei Wochen hatte die Sorgen noch befeuert. Bei dem Unglück auf einer Plattform im Meer waren fünf russische Rüstungsexperten ums Leben gekommen. Die russische Wetterbehörde räumte ein paar Tage später eine zeitweise höhere radioaktive Strahlung in der Gegend ein.

AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.