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Ethikrat hält Eingriffe in menschliche Keimbahn derzeit für unveranwortlich

Wegen der unabsehbaren Risiken hält der Deutsche Ethikrat Eingriffe in die menschliche Keimbahn derzeit für ethisch nicht vertretbar.

Ethikratsvorsitzender Peter Dabrock

Ethikratsvorsitzender Peter Dabrock

Wegen der unabsehbaren Risiken hält der Deutsche Ethikrat Eingriffe in die menschliche Keimbahn derzeit für ethisch nicht vertretbar. Die Verfahren seien zu unausgereift und die Gefahr von unerwünschten gesundheitlichen Folgen zu groß, heißt es in einer am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Stellungnahme. Das Expertengremium forderte ein internationales Moratorium für Keimbahneingriffe beim Menschen sowie weltweite wissenschaftliche und ethische Standards.

Das sogenannte Genome-Editing erlaubt gezielte und sehr präzise Eingriffe in das Erbgut. Bei diesen neuen molekularbiologischen Verfahren, von denen vor allem die Genschere Crispr/Cas9 an Bedeutung gewann, geht es im Grunde um das Ausschneiden und Ersetzen bestimmter Genabschnitte.

Wird zum Beispiel die DNA in Keimzellen verändert, vererben sich die neuen Sequenzen an die nachfolgenden Generationen. Genome-Editing wird bei Pflanzen und Tieren angewandt. Besonders umstritten sind Eingriffe in die menschliche Keimbahn, die krankheitsauslösende Genvarianten in den Zellen beseitigen sollen.

Der Ethikrat schließt solche Eingriffe aus ethischer Sicht nicht grundsätzlich aus. Die menschliche Keimbahn sei "nicht unantastbar", heißt es in der Stellungnahme. Allerdings sind die Positionen unter den Experten nicht einheitlich. Beispielsweise halten nicht alle Mitglieder des Ethikrats Keimbahneingriffe überhaupt für sinnvoll.

Eine große Mehrheit bewertet demnach den Einsatz der Technologie zumindest zur Vermeidung oder Verringerung genetisch bedingter Krankheitsrisiken "als ethisch legitimes Ziel". Andere Mitglieder sehen in Keimbahneingriffen "keinen ausreichend hochrangigen Nutzen", der die potenziellen Nachteile rechtfertigen könne. So könnten durch Fehler beim Genome-Editing der Erfolg ausbleiben oder neue gesundheitsschädliche Mutationen entstehen, was sich erst später bei dem betreffenden Menschen zeigen würde.

Als "zwingende Voraussetzung" für die künftige Anwendung von Keimbahneingriffen sieht der Ethikrat daher deren "hinreichende Sicherheit und Wirksamkeit". Einig ist sich das 26-köpfige Gremium zudem über den politischen Handlungsbedarf. Der Ethikrat bekräftigte seine Forderung nach einem breiten Diskurs zum Thema und empfahl Bundesregierung und Bundestag, sich für ein weltweites Moratorium für solche Eingriffe einzusetzen. Das würde aus Sicht der Experten Zeit für eine sorgfältige Forschung und die Schaffung internationaler Regeln ermöglichen.

Erst im November hatte der chinesische Genforscher He Jiankui mit der mutmaßlichen Schaffung der ersten gentechnisch veränderten Babys weltweit für Schlagzeilen und scharfe Kritik gesorgt. Er hatte die DNA nach eigenen Angaben so verändert, dass die Kinder vor einer HIV-Infektion geschützt sein sollen. Gegen He laufen Ermittlungen, er wurde als Universitätsprofessor beurlaubt.

AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(