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EU-Finanzminister beraten über Liste mit Steuerparadiesen und Digitalsteuer

Die EU-Finanzminister wollen heute bei ihrem Treffen in Brüssel eine überarbeitete Schwarze Liste mit Steuerparadiesen beschließen (10.00 Uhr).

US-Marinebasis Guam im Pazifik ist ein Steuerparadies

US-Marinebasis Guam im Pazifik ist ein Steuerparadies

Die EU-Finanzminister wollen heute bei ihrem Treffen in Brüssel eine überarbeitete Schwarze Liste mit Steuerparadiesen beschließen (10.00 Uhr). Derzeit befinden sich fünf Länder und Gebiete auf der Ende 2017 eingeführten Liste: die Amerikanischen Jungferninseln, Amerikanisch-Samoa, Guam, Samoa sowie Trinidad und Tobago. Nach Angaben aus EU-Kreisen werden voraussichtlich etwa zehn weiterer Länder und Gebiete auf die Liste gesetzt, darunter das britische Überseegebiet Bermuda.

Darüber hinaus beraten die Minister über eine Steuer auf Digitalkonzerne. Sie soll EU-weit eingeführt werden, wenn Pläne für eine solche Abgabe auf internationaler Ebene nicht bis Mitte 2020 zum Erfolg führen. Bisher fehlt es aber an einer Unterstützung aller EU-Staaten. Dänemark, Finnland, Irland und Schweden sind bisher gegen das Vorhaben.

AFP

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