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EU-Verteidigungsminister tagen zu Rüstungsprojekten und Nato-Zusammenarbeit

Die EU-Verteidigungsminister befassen sich heute mit dem weiteren Ausbau der militärischen Kapazitäten Europas.

EU-Flaggen

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Die EU-Verteidigungsminister befassen sich heute mit dem weiteren Ausbau der militärischen Kapazitäten Europas. Die Minister wollen in Brüssel 13 neue Rüstungs- und Verteidigungsprojekte beschließen, darunter Systeme zur U-Boot-Abwehr und der elektronischen Kriegsführung. Deutschland will sich an einem Zentrum für Kampfsimulationen beteiligen. Die EU hatte die sogenannte ständige strukturierte Zusammenarbeit (Pesco) Ende 2017 aus der Taufe gehoben. Bisher gibt es in ihrem Rahmen 34 Rüstungs- und Militärprojekte.

Am Mittag beraten die Minister mit dem stellvertretenden Nato-Generalsekretär Mircea Geoana über die weitere Zusammenarbeit beider Organisationen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte die Nato vergangene Woche scharf kritisiert und dem transatlantischen Bündnis den "Hirntod" attestiert. Er verwies dabei auf die fehlende Koordination der USA mit ihren europäischen Verbündeten und die Militäroffensive des Nato-Mitglieds Türkei in Nordostsyrien.

AFP
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