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Fegebank "optimistisch" mit Blick auf weitere Zusammenarbeit mit SPD in Hamburg

Katharina Fegebank
Katharina Fegebank
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Kurz vor der Wahl in Hamburg hat die Spitzenkandidatin der Grünen, Vizebürgermeisterin Katharina Fegebank, erneut klare Präferenzen für eine neuerliche Koalition mit der SPD erkennen lassen.

Kurz vor der Wahl in Hamburg hat die Spitzenkandidatin der Grünen, Vizebürgermeisterin Katharina Fegebank, erneut klare Präferenzen für eine neuerliche Koalition mit der SPD erkennen lassen. Rot-Grün habe seit 2015 "vertrauensvoll" zusammengearbeitet und sie sei "ganz optimistisch, dass uns das auch in Zukunft gelingen wird", sagte Fegebank am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". Unabhängig davon strebten die Grünen weiter an, stärkste Kraft zu werden.

In Hamburg wird an diesem Sonntag eine neue Bürgerschaft gewählt. In Umfragen lag die SPD zuletzt mit 37 bis 38 Prozent weit vorn, die Grünen kamen als zweitstärkste Partei auf 23 bis 25 Prozent. Die übrigen Parteien sind abgeschlagen: Die CDU als drittstärkste Kraft erreichte in den Befragungen zuletzt Werte von 13 bis 14 Prozent.

Bei dieser Ausgangslage könnten SPD und Grüne, die schon seit der vorangegangenen Wahl 2015 gemeinsam weitgehend reibungslos regieren, ihre Zusammenarbeit mit komfortabler Mehrheit fortsetzen. Der Spitzenkandidat der SPD, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher, nannte dies wiederholt eine "sehr, sehr naheliegende Option". Theoretisch könnte die SPD aber auch eine große Koalition mit der CDU bilden.

Fegebank und Tschentscher verwiesen bei Diskussionen über mögliche Koalitionen nach der Wahl immer wieder auch auf die große Zustimmung der Bürger zum rot-grünen Senat. In einer aktuellen Umfrage äußerten zwei von drei Hamburgern (66 Prozent), sie seien mit dessen Arbeit zufrieden.

Mit 60 Prozent wünschen sich fast ebenso viele Bürger demnach eine Neuauflage nach der Wahl. Dominierende Themen in Wahlkampf waren unter anderem die örtliche Verkehrs-, Klima- und Wohnungspolitik. Die Unterschiede zwischen SPD und Grünen galten dabei eher als graduell, fundamentale Konfliktlinien zeichneten sich nicht ab.

AFP

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